Samstag, 16. Dezember 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren
Zentren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
24. Mai 2017

Neue T-Zell-Population MR1T zur Immuntherapie

T-Zellen können Tumorzellen identifizieren, da sich diese dem Immunsystem anders als gesunde Zellen präsentieren. Für die Erkennung müssen auf der Oberfläche der T-Zellen Rezeptoren (TZR) ausgebildet werden. Jeder Rezeptor interagiert dann mit spezifischen Molekülen auf der Oberfläche der Zielzelle. Eines der Moleküle, das durch die TZR erkannt wird, ist das Molekül MHC-Klasse-1 ähnliche MR1, welches man bisher nur mit der Erkennung von infizierten Zellen in Verbindung brachte. Bis heute war nicht bekannt, dass MR1 auch Krebszellen erkennen kann.
 
Anzeige:
 
 
Die Forschungsgruppe um Prof. Gennaro De Libero am Departement Biomedizin der Universität Basel hat nun eine Studie veröffentlicht, welche eine neue T-Zell-Population beschreibt, die MR1-positive Tumorzellen identifizieren kann. Die Forscher gaben dieser neuen Zellenart den Namen MR1T. MR1T-Zellen erkennen und töten verschiedene Tumorarten, die beim Menschen in unterschiedlichen Geweben auftreten können. Krebszellen, die das Oberflächenmolekül MR1 tragen, können also von MR1T-Zellen gesehen werden.

Gewichtige Implikationen für die Krebsbehandlung

Die Übertragung von TZR-Genen in die T-Zellen von Patienten und eine dadurch ermöglichte Erkennung von Krebszellen sowie die Unterstützung der angeborenen Immunantwort könnten einen neuartigen Ansatz in der Tumorimmuntherapie darstellen. "Eine erfolgreiche therapeutische Anwendung hätte weitreichende Konsequenzen und könnte die Krebsbehandlung grundlegend verändern", sagt De Libero, Professor für Tumorimmunologie an der Universität Basel.

Die nächste Herausforderung der Forschungsgruppe stellt die Identifikation von tumorspezifischen Antigenen dar, die von MR1T-Zellen erkannt werden und die Tötung von Krebszellen induzieren. Diese Untersuchungen könnten die Tür zu neuen Strategien im Kampf gegen menschliche Tumore öffnen.
Universität Basel
Literatur:
Marco Lepore, Artem Kalinichenko, Salvatore Calogero,
Functionally diverse human T cells recognize non-microbial antigens presented by MR1
eLife (2017), doi: 10.7554/eLife.24476
https://elifesciences.org/content/6/e24476
 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
STICHWÖRTER:



Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CML
CUP
NET
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
ASH 2017