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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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04. November 2014

Subgruppen-Analyse: Rivaroxaban ist eine Alternative mit gutem Sicherheitsprofil bei Patienten mit Krebserkrankung und Risiko für venöse Thromboembolien

Rivaroxaban ist für Patienten mit aktiver Krebserkrankung eine Alternative mit einem besseren Sicherheitsprofil zur Behandlung venöser Thromboembolien (VTE) im Vergleich zur dualen Therapie mit injizierbarem Enoxaparin und einem Vitamin-K-Antagonisten (VKA). Das ist das Ergebnis einer gepoolten Analyse von EINSTEIN DVT und EINSTEIN LE, die in Lancet Haematology (1) Ende September 2014 publiziert wurde.

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Bei 10-20% der Patienten mit aktiver oder vormaliger Krebserkrankung kommt es zu einem VTE-Ereignis wie tiefe Venenthrombosen (TVT) oder Lungenembolien (LE). Allerdings geht die Langzeitantikoagulation mit Vitamin-K-Antagonisten (VKA) bei diesem Patientenkollektiv mit einem hohen Risiko für schwere Blutungen und rezidivierende VTE einher. Daher empfehlen die Leitlinien der European Society of Medical Oncology (ESMO) zur Langzeitantikoagulation niedermolekulare Heparine (NMH) anstelle von VKA (2). Im klinischen Alltag verschreiben Ärzte jedoch häufig VKA.

"Rivaroxaban kann eine Alternative für Patienten mit Krebs und VTE darstellen, bei denen die Ärzte eine Langzeitantikoagulation mit VKA gegenüber NMH abwägen", sagt Studienleiter Dr. Martin H. Prins, Maastricht Universität. Die Ergebnisse der aktuellen Analyse zeigen, dass die orale Anwendung von Rivaroxaban eine vergleichbare Wirksamkeit zu VKA bei weniger schweren Blutungskomplikationen hat. "Zudem kann Rivaroxaban praktische Vorteile zur NMH-Therapie für Krebspatienten und VTE haben, da es nicht mit Injektionen, Anpassung der Dosis auf das Körpergewicht oder dem Risiko einer Heparin-induzierten Thrombopenie verbunden ist", so Prins.

"Die Daten tragen zum Erkenntnisgewinn der klinischen Vorteile von Xarelto bei Patienten mit TVT und LE mit Krebserkrankung bei und bestätigen die Daten aus dem EINSTEIN Studienprogramm, die das Therapieprinzip der oralen Einmalgabe belegen", sagt Dr. Michael Devoy, Mitglied im Bayer HealthCare Management Komitee und Leiter der Medizin bei Bayer HealthCare.

Über die gepoolte Analyse von EINSTEIN DVT und EINSTEIN PE

Die Subgruppen-Analyse der Daten aus EINSTEIN DVT und EINSTEIN PE evaluiert Patienten mit aktiver (n=462) oder vormaliger (n=469) Krebserkrankung bei Diagnose der VTE sowie bei Patienten mit Krebsdiagnose während der Studiendauer (n=193). Bei Patienten mit aktiver Krebserkrankung (bei Diagnose einer VTE oder Krebsdiagnose während der Studie) zeigte Rivaroxaban einen statistisch signifikanten Vorteil gegenüber der Therapie mit Enoxaparin und VKA bezüglich schwerer Blutungen (2,0% vs. 5,0%, HR 0,42, 95% KI 0,18-0,99) und einen therapeutischen Gesamtvorteil (rezidivierende VTE und schwere Blutungen) von 7% vs. 13 %, HR 0,54, 95% KI 0,33-0,90. Darüber hinaus traten rezidivierende VTE bei 4,5% der Patienten mit aktiver Krebserkrankung unter Rivaroxaban im Vergleich zu 6,6% unter der dualen Therapie auf. Die Mortalität war in beiden Studienarmen vergleichbar (16,4% unter Rivaroxaban vs. 17,6% unter dualer Therapie).

Literaturhinweise:
(1) The Lancet Haematology, Volume 1, Issue 1, Pages e37 - e46, October 2014 doi:10.1016/S2352-3026(14)70018-3
(2) M. Mandala et al., Annals of Oncology 22 (Supplement 6): vi85-vi92, 2011, doi:10.1093/annonc/mdr392

Quelle: Bayer HealthCare Deutschland
 
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