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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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03. Februar 2016

Studie zu Lebensqualität von Prostatakrebspatienten geplant

Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) kündigt die Teilnahme an einer multinationalen Studie zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten mit lokal begrenztem Prostatakrebs an. Das Projekt mit dem Titel „Prostate Cancer Outcomes – Compare and Reduce Variation“ wird mit 3 Mio. australischen Dollar von der Movember Foundation gefördert und soll in Kliniken in zehn Ländern durchgeführt werden.

Die Studie soll mithilfe identischer Indikatoren die Lebensqualität aus Sicht der Patienten sowie klinische Endpunkte erfassen und vergleichen. Dabei werden Messgrößen genutzt, die zum Teil bereits in den DKG-zertifizierten Prostatakrebszentren Anwendung finden und vom International Consortium for Health Outcomes Measurement (ICHOM) empfohlen werden. Die Deutsche Krebsgesellschaft übernimmt die Koordination der 24 teilnehmenden deutschen Zentren. Weitere Projektpartner sind der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V., der Förderverein Hilfe bei Prostatakrebs und das unabhängige Zertifizierungsinstitut OnkoZert.
 
26% der neu an Krebs erkrankten Männer haben ein Prostatakarzinom; damit gehört es zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Männern, sowohl in Deutschland als auch in vielen anderen Ländern. Als Komplikation bei der Behandlung können Harninkontinenz, Darmprobleme, Erektionsstörungen und psychische Beschwerden auftreten. Weltweit werden große Unterschiede bei den Behandlungsergebnissen vermutet. Durch ihre Erfassung in den teilnehmenden Kliniken und in einer zentralen Dokumentation sollen die Qualitätsunterschiede transparent und erklärbar gemacht werden.
 
Günter Feick vom Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe und Günther Carl vom Förderverein Hilfe bei Prostatakrebs unterstreichen die Wichtigkeit der Studie: „Untersuchungen zur Behandlungsqualität beim Prostatakarzinom erfassen meist nur Mortalitätsdaten. Über die Lebensqualität aus Sicht der Betroffenen ist bislang wenig bekannt. Auch wurden die Ergebnisse einer großen Zahl von Kliniken mehrerer Länder bisher nicht verglichen. Beides berücksichtigt die Movember-Studie und deshalb unterstützen wir sie. Wir sind überzeugt, Messen und Vergleichen führt zur Verbesserung der Behandlungen.“
 
Dr. Johannes Bruns, Generalsekretär der Deutschen Krebsgesellschaft, betont: „Zurzeit laufen in Deutschland verschiedene Anstrengungen, um die Behandlungsmöglichkeiten beim Prostatakrebs zu verbessern. Dazu zählt unter anderem die groß angelegte PREFERE-Studie, die die verschiedenen Behandlungsoptionen beim lokal begrenzten Prostatakrebs miteinander vergleicht. Dieses neue Projekt ergänzt die bestehenden Ansätze ‒ es trägt dazu bei, die Schlüsselfaktoren für eine hohe Ergebnisqualität der Behandlung des Prostatakarzinoms besser zu erfassen. Ich freue mich sehr darüber, dass uns die Movember Foundation die Möglichkeit zur Teilnahme gibt“.
 
„Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit der Deutschen Krebsgesellschaft und den anderen Partnern unser Engagement in Deutschland auszuweiten. Movember verfolgt eine Reihe von nationalen und internationalen Projekten, um die Qualität bei der Behandlung des Prostatakarzinoms zu verbessern. Der Vergleich zwischen einzelnen Ländern liefert erstmals die Grundlage dafür, nationale Unterschiede in der Behandlungsqualität zu reduzieren und zu verstehen, was für die Patienten am besten ist", ergänzt Paul Villanti, Director of Programmes der Movember Foundation. Die ersten Patienten sollen im Sommer 2016 in die Studie aufgenommen werden.

 

Deutsche Krebsgesellschaft
 
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