Freitag, 18. August 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
Fachinformation
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
31. Juli 2014

Studie am UKSH untersucht neuartigen Antikörper AFM11 zur Therapie des B-Zell-Lymphoms

Als eines von weltweit drei Medizinischen Zentren ist die Klinik für Innere Medizin II - Hämatologie, Onkologie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) für die wissenschaftliche Prüfung eines neuartigen Wirkstoffs zur Behandlung des Malignen B-Zell-Lymphoms ausgewählt worden. Es handelt sich um eine Phase-I-Studie zur Behandlung von Patienten mit hochmalignem oder niedrigmalignem B-NHL (speziell follikuläres NHL) im Rezidiv. Ziel des Einsatzes des neuartigen Antikörpers zur Immuntherapie ist zum einen eine verbesserte Wirksamkeit, zum anderen die Verringerung der Nebenwirkungen.

Aufgabe der Wissenschaftler der Klinik für Innere Medizin II (Direktor: Prof. Dr. Dr. Michael Kneba) ist die Prüfung der Verträglichkeit der Substanz, die Erfassung des Nebenwirkungsprofils, die Bestimmung der optimalen Dosierung sowie die Überprüfung der Wirksamkeit des neuen Therapeutikums. "Der einzige vergleichbare Antikörper hat in lymphatischen Leukämien, die auf alle bekannten Therapien nicht angesprochen hatten, langfristige Remissionen - also einen Rückgang der Erkrankung - erzielt, so dass das Wirkprinzip überzeugend scheint", sagt Dr. Matthias Ritgen, Oberarzt an der Klinik für Innere Medizin II, der die Studie betreut. "Sollte bei Studienteilnehmern ein Ansprechen gezeigt werden können, ist es möglich, die Therapie auch über das Studienende hinaus weiterzuführen."

Die Studie wurde von der Ethik-Kommission der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel geprüft und zustimmend bewertet. Eine Phase-I-Studie ist eine klinische Studie, bei der man einen Wirkstoffkandidaten erstmalig an Patienten testet. Dies ist auch für die Behandlung von Patienten mit schweren Erkrankungen (z.B. Krebspatienten) möglich, für welche die neue Behandlungsmethode potentiell eine Chance darstellt.

Bei Fragen zur Studie* können sich niedergelassene Ärzte oder Patienten an die Studienkoordinatorin der Klinik für Innere Medizin II, Bettina Freymark, wenden unter Tel: 0431 597 3667 oder per E-Mail an bettina.freymark@uksh.de

*"AFM11, a CD19/CD3 TandAb for the Treatment of CD19-positive malignancies (Non-Hodgkin Lymphoma and Acute Lymphoblastic Leukaemia)"

Literaturhinweis:
Eugene Zhukovsky, Affimed Therapeutics AG
AFM11, a CD19/CD3 bispecific tandab, to facilitate T-cell-mediated killing of CD19+ cells.
J Clin Oncol 31, 2013 (suppl; abstr 3068)
http://meetinglibrary.asco.org/content/115108-132

Quelle: Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
STICHWÖRTER:



Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CUP
NET
CML
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
EHA 2017