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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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15. Oktober 2012

Start der Kommunikations-Initiative zur Nachsorge für Kinder und Jugendliche nach Krebs

Für Kinder und Jugendliche nach einer Krebserkrankung gibt es jetzt erstmals einen individuellen Nachsorge-Kalender mit begleitender Informationsbroschüre. Die Broschüre richtet sich an Kinder und Jugendliche nach der Behandlung eines Knochentumors (Osteosarkom/Ewing-Sarkom).

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Die Broschürenreihe als erster Teil der Kommunikations-Initiative „Nachsorge ist Vorsorge“ soll bei Kindern und Jugendlichen, die eine Krebserkrankung überlebt haben, das Bewusstsein dafür stärken, dass nach Abschluss der onkologischen Behandlung ein erhöhtes Risiko für Spätfolgen der Erkrankung und ihrer Behandlung besteht und daher eine strukturierte Nachsorge erforderlich ist. Kalender und Broschüre informieren Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern über die Wichtigkeit einer kontinuierlichen Krebsnachsorge. Die Informationsmaterialien werden durch den behandelnden Arzt im Rahmen der Abschlussuntersuchung abgegeben. Im weiteren Verlauf können Ärzte, die die Nachsorge-Untersuchung durchführen, die Befunde direkt in den Nachsorge Kalender eintragen. Dadurch lässt sich stets auf einen Blick erkennen, wann bei welchem Arzt welche Nachsorgeuntersuchungen durchgeführt wurden und wann eine erneute Untersuchung ansteht. So wird die lückenlose Beurteilung der gesundheitlichen Situation und ihrer Behandlung möglich.

Aus Nachsorge wird Vorsorge

Initiator von „Nachsorge ist Vorsorge“ und Herausgeber der Broschürenreihe ist LESS-Studienleiter Professor Thorsten Langer: „Dank der erheblichen Fortschritte in der Therapie von Krebserkrankungen im Kindes- und Jugendalter wird die Gruppe der Überlebenden immer größer. Diese Erfolge verlangen aber oft eine recht aggressive Behandlung. Nachsorge ermöglicht es, Gesundheitsstörungen als Folge der Krebstherapie und eventuelle Rezidive oder Metastasen frühzeitig zu entdecken. Je früher, desto besser lassen sie sich behandeln. Krebsnachsorge ist somit zugleich Krankheitsvorsorge. Unsere Broschüren-Serie soll Hilfestellung und strukturierendes Element zur kontinuierlichen Nachsorge sein.“ Wissenschaftlich unterstützt wird das Projekt bei der aktuellen Broschüre durch Prof. Stefan Bielack, der am Stuttgarter Olgahospital eine Studie zum Osteosarkom leitet und durch die Ewing-Sarkom Studie von Prof. Heribert Jürgens, Münster.

Zu beziehen über:
Prof. Dr. med. Thorsten Langer
Late Effects Surveillance System (LESS)
Kinder- und Jugendklinik
Universitätsklinikum Erlangen
Loschgestraße 15
91054 Erlangen
E-Mail: thorsten.langer@uk-erlangen.de
www.nachsorge-ist-vorsorge.de (in Vorbereitung)

 
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