Sonntag, 22. Oktober 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
12. Juli 2012

Stärkere europäische Kooperation in der Medizinischen Onkologie

Um den Austausch zwischen Krebsspezialisten in ganz Europa weiter zu fördern, hat die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie e.V. eine Kooperationsvereinbarung mit der European Society for Medical Oncology (ESMO) unterzeichnet. Die DGHO ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft für die Medizinische Onkologie in Deutschland.

Die Medizinische Onkologie spielt eine zentrale Rolle in der Betreuung von Krebspatienten. Aufgaben reichen von der Diagnostik über Tumorboards und die spezielle Tumortherapie bis zur palliativmedizinischen Begleitung. "Der Medizinische Onkologe ist ein umfassend ausgebildeter Krebsspezialist mit hoher fachlicher Kompetenz, vor allem in der medikamentösen Tumortherapie, aber auch in der ganzheitlichen und integrativen Betreuung der Patienten", erläuterte Prof. Gerhard Ehninger, Geschäftsführender Vorsitzender der DGHO, am Rande der Unterzeichnung. Krebs als systemische Erkrankung betrifft den ganzen Menschen. "Medizinische Onkologie ist dabei ein unabdingbares Element in der Behandlung von Krebspatienten, auch bei lokal begrenzten Tumoren", so Ehninger weiter.

Die Rahmenbedingungen für die Onkologie werden heute nicht mehr allein auf der nationalen deutschen Ebene, sondern auf der europäischen Ebene geschaffen. Beispiele für europäische Vorgaben sind die Regularien für die Durchführung klinischer Studien oder die Zulassung neuer Krebsmedikamente. Ehninger sagte anlässlich der Unterzeichnung der Vereinbarung: "Die DGHO engagiert sich seit Langem auf nationaler Ebene für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für nicht-kommerzielle klinische Studien. Wir sehen in dem Abkommen einen weiteren Schritt, Synergieeffekte mit der europäischen Fachgesellschaft erzielen zu können." Die Kooperation mit der ESMO, die gleichzeitig auch von der österreichischen Fachgesellschaft OeGHO vereinbart wurde, soll wissenschaftliche Aktivitäten und politische Initiativen fördern. Sie soll auch helfen, die Barrieren für Medizinische Onkologen in Europa abzubauen durch einheitliche Ausbildungsinhalte und die Anerkennung von Weiterbildungen in anderen europäischen Staaten.

Mitglieder der DGHO haben durch die Vereinbarung die Möglichkeit, in einem vereinfachten Aufnahmeverfahren Mitglieder der ESMO werden zu können. Veranstaltungen der DGHO werden zukünftig als Teile des ESMO-Weiterbildungssystems gewertet. So wird die Teilnahme an der Jahrestagung von DGHO, OeGHO und den schweizerischen Fachgesellschaften mit der höchsten Zahl von Weiterbildungspunkten bewertet, eine der Voraussetzungen für das ESMO-MORA Zertifikat.

Quelle: DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie e.V.
 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
STICHWÖRTER:



Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CML
NET
CUP
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs