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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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11. Dezember 2013

Signalwege verstehen, Ausbreitung von Tumoren bekämpfen

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fakultät für Biologie und der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg sowie des Deutschen Konsortiums Translationale Krebsforschung, Partnerstandort Freiburg - einer gemeinsamen Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der beteiligten Bundesländer, der Deutschen Krebshilfe und des Deutschen Krebsforschungszentrums - arbeiten in diesem SFB zusammen. Sprecher ist Prof. Dr. Christoph Peters, Direktor des Instituts für Molekulare Medizin und Zellforschung und wissenschaftlicher Direktor des Tumorzentrums des Universitätsklinikums Freiburg (Comprehensive Cancer Center Freiburg, CCCF).

Zellmotilität beschreibt die Fähigkeit von Zellen, sich aktiv zu bewegen. Die unkontrollierte Zellmotilität gehört zu den Schlüsseleigenschaften bösartiger Tumore: Sie erlaubt es Tumorzellen, in Nachbargewebe einzudringen, im Körper zu streuen und schließlich Absiedlungen in anderen Organen, so genannte Metastasen, zu bilden. Diese Metastasen stellen ein großes Problem in der Krebsmedizin dar und sind für die meisten Tumor-assoziierten Todesfälle verantwortlich. Zellmotilität wird durch zentrale embryonale Signalwege gesteuert, die von Tumorzellen wieder aktiviert werden und somit bei der Entstehung und Ausbreitung von Tumoren eine wesentliche Rolle spielen. Ziel des SFB 850 ist es, die molekularen Mechanismen dieser Signalwege besser zu verstehen und herauszufinden, wie sich die Motilität von Zellen kontrollieren lässt. Dieser Erkenntnisgewinn wird Basis für die Entwicklung neuer therapeutischer Strategien zur Hemmung der Invasion von Krebszellen in gesundes Gewebe und damit der Bildung von Metastasen sein.

Der wissenschaftliche Hintergrund der beteiligten Gruppen ist weit gespannt - von der entwicklungsbiologischen Grundlagenforschung bis zur klinischen Krebsforschung im CCCF, was eine direkte Überprüfung der klinischen Relevanz der gewonnenen Erkenntnisse ermöglicht.

Quelle: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau
 
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