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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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06. Juli 2012

„Seite an Seite“ – Brustkrebs gemeinsam als Paar bewältigen

In Deutschland erkranken jährlich ca. 58.000 Frauen an Brustkrebs. Das Institut für Psychologie der Technischen Universität Braunschweig, unter der Leitung von Dr. Tanja Zimmermann, bietet Paaren bei der Rückkehr in den Alltag und Bewältigung von Belastungen Unterstützung an. Im Rahmen eines Forschungsprojektes wird die Wirksamkeit eines verhaltenstherapeutisch basierten Programmes überprüft.

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Von einer Brustkrebserkrankung sind in den meisten Fällen nicht nur die Patientinnen selber, sondern auch ihre Lebenspartner mit betroffen. Für die meisten Patientinnen sind die Partner die wichtigste Quelle der Unterstützung. Auch die Partner möchten ihre Frauen in dieser Zeit bestmöglich entlasten und unterstützen.

Mit dem Paar wird erarbeitet, wie es sich am besten gegenseitig emotional und praktisch unterstützen kann. Themen sind zum Beispiel Kommunikation, Umgang mit Kindern und anderen Personen aus dem sozialen Umfeld, Sexualität und Zielsetzungen für die Zukunft.

Am Ende der medizinischen Behandlung fällt die Rückkehr in den Alltag oft schwer

Die Zeit der Diagnose der Brustkrebserkrankung und der anschließenden, medizinischen Behandlungen durch Operationen, Chemo- und Strahlentherapie, konfrontiert die Paare oft mit erheblichen Veränderungen und Belastungen. Diese sind sowohl körperlicher als auch seelischer Art. So kommt es häufig vor, dass am Ende dieser Behandlungen, zu einem Zeitpunkt, auf den sich die meisten gefreut hatten, auf einmal eine große Erschöpfung steht. Viele Paare erleben dann, dass eine Rückkehr zum Alltag schwerer ist, als sie erwartet haben. Häufig bleiben zum Beispiel Sorgen und Ängste vor einem erneuten Ausbruch der Erkrankung. Nebenwirkungen der Behandlungen wirken sich immer noch auf den Alltag und die Lebensqualität aus. Die weitere Lebensplanung muss eventuell verändert werden. Diese Zeit kann für ein Paar sehr belastend sein und nicht selten wiederum zu Spannungen in der Partnerschaft führen.

Das Forschungsprojekt am Institut für Psychologie wird von der Wilhelm Sander-Stiftung gefördert. Das Programm beinhaltet für die Paare jeweils vier zweistündige Sitzungen. Es sind immer nur jeweils eine Psychologin und das Paar anwesend (es gibt also keine Gruppensitzungen).  Interessierte Paare können sich auch direkt und unverbindlich an das Projektteam wenden. Termine werden flexibel, den Wünschen der Paare entsprechend, vergeben. Es fallen keine Kosten oder langen Wartezeiten an. Alle Termine finden in den Räumen der Psychotherapieambulanz der Technischen Universität Braunschweig statt.

Informationen erhalten Interessierte unter www.seiteanseite.de .
und unter der Nummer des Projekt-Telefons: 0531/391-2854

Quelle: Technische Universität Braunschweig
 
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