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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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15. Juli 2016

Rolle von Rezeptor-Tyrosinkinasen bei Ewing-Sarkomen: Möller-Preis geht an Amélie Tillmanns

Amélie Tillmanns hat den Onkologie-Promotionspreis der Maria-Möller-Stiftung erhalten. Die Stiftung zeichnet die Promovendin der Universität Münster für ihre wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Ewing-Sarkom, einer vor allem bei Kindern und Jugendlichen verbreiteten Knochenkrebsform, aus.
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In ihrer Doktorarbeit befasste sich Tillmanns mit der Rolle von Rezeptor-Tyrosinkinasen (RTK) – das sind Proteine an der Zellmembran, die Signale aus dem Körper ins Zellinnere leiten, unter anderem für Zellwachstum und Zellwanderung. Aus bisherigen Studien ist bereits bekannt, dass manche Tumoren über besonders viele RTK verfügen und dadurch zu schnellerem Wachstum oder stärkerer Tumorausbreitung (Metastasierung) angeregt werden. Durch Blockade der RTK könnte das Wachstum der Tumoren gebremst werden. Bei Lungen- und Brustkrebs wird dieser Behandlungsweg bereits angewandt.

Ein Ziel von Tillmanns Doktorarbeit war es, besser zu verstehen, welche RTK bei Ewing-Sarkomen besonders häufig auftreten und möglicherweise zur Aggressivität der Tumore beitragen. Insgesamt sind 58 unterschiedliche RTK bekannt, 45 davon konnte Tillmanns in 21 untersuchten Ewing-Sarkomen nachweisen. Außerdem identifizierte Tillmanns RTK, die als Ziele einer Tumorbehandlung besonders attraktiv erscheinen. Dazu gehört ROR1: Aus bisherigen Studien ist bereits bekannt, dass ROR1 eventuell eine Rolle bei der Metastasenbildung spielt. Tillmanns konnte nachweisen, dass eine Blockade von ROR1 die Zellwanderung beeinträchtigt. Möglicherweise könnte auf dieser Grundlage eine neue Therapie entwickelt werden.
Universitätsklinikum Münster
 
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