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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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01. Juni 2015

Erweitertes klinisches Forschungsprogramm zu Rivaroxaban bei Krebspatienten zur Prävention und Behandlung potenziell tödlicher Blutgerinnsel

Das klinische Forschungsprogramm CALLISTO untersucht den potenziellen Nutzen des oralen Faktor-Xa-Inhibitors Rivaroxaban (Xarelto®) in der Prävention und Behandlung von Lungenembolien und tiefen Venenthrombosen bei Krebspatienten mit verschiedenen Tumorarten. Bei Krebspatienten liegt das Risiko eine venöse Thromboembolie (VTE) zu erleiden, vier- bis siebenmal so hoch wie bei gleichaltrigen Menschen ohne Krebs, und eine Chemotherapie erhöht das VTE-Risiko zusätzlich noch einmal um einen Faktor von bis zu 6,5. Dennoch wird für den Großteil der ambulanten Krebspatienten in keiner der aktuellen Verschreibungsleitlinien eine routinemäßige VTE-Prävention empfohlen. Die aktuellen Empfehlungen der Leitlinien zum Einsatz von Gerinnungshemmern in der Behandlung und Sekundärprävention von VTE basieren auf wenigen und eher kleinen klinischen Studien.

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"Bis heute gibt es nur wenige Daten und Empfehlungen zum routinemäßigen Einsatz von Gerinnungshemmern für die Langzeit-Behandlung und Prävention von Lungenembolien und tiefen Venenthrombosen bei Krebspatienten - und das, obwohl Blutgerinnsel bei Krebspatienten abgesehen vom Krebs selbst die häufigste Todesursache sind", sagte Professor Guy Meyer, Université Paris Descartes, European Hospital Georges Pompidou, Paris, Frankreich und einer der leitenden Prüfärzte des CALLISTO-Programms. "Ich bin zuversichtlich, dass die Ergebnisse des CALLISTO-Programms uns wichtige klinische Erkenntnisse liefern werden, wie wir das Risiko von Lungenembolien und tiefen Venenthrombosen senken können. Beide Erkrankungen sind behandelbar und können vermieden werden."

Das CALLISTO-Programm ist eine klinische Forschungsinitiative bestehend aus mehreren prospektiven Studien mit dem Ziel, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zum Umgang mit krebsassoziierten Thrombosen zu generieren. Das Programm umfasst insgesamt neun Initiativen, darunter sowohl klinische Studien als auch Register. Weltweit sollen mehr als 4.000 Patienten einbezogen werden. CALLISTO untersucht 3 wichtige Bereiche der krebsassoziierten Thrombosen:

• Prävention von VTE
In der Prävention von Lungenembolien und tiefen Venenthrombosen wird Rivaroxaban im Vergleich zu Placebo bei Patienten mit verschiedenen Krebsarten untersucht, die eine Chemotherapie erhalten und ein hohes Risiko für Blutgerinnsel haben

• Behandlung und Sekundärprävention von VTE
Eine Serie von 5 Initiativen (3 klinische Studien und 2 Register) prüft Rivaroxaban bei der Behandlung und Sekundärprävention von Lungenembolien und tiefen Venenthrombosen bei Krebspatienten

• Relevante klinische Aspekte
3 weitere Studien werden wichtige klinische Aspekte untersuchen, beispielsweise um bei Krebspatienten, die etablierte Standard-Krebstherapien wie z.B. Chemotherapie erhalten, weitere klinische Erkenntnisse zur Behandlung mit Rivaroxaban zu generieren. Ein weiterer Aspekt ist die Bewertung einer Überbrückungsstrategie ("Bridging") zwischen Rivaroxaban und niedermolekularem Heparin in Fällen, bei denen eine orale Therapie aufgrund von Erbrechen unter der Chemotherapie schwierig ist

"Das CALLISTO-Programm ist ein wichtiger Meilenstein für Bayer in unserem Engagement für Krankheiten mit hohem medizinischem Bedarf. Das gilt insbesondere für unsere Kompetenzfelder Onkologie und Thrombosemanagement", sagte Dr. Michael Devoy, Mitglied des Bayer HealthCare Executive Committee und Chief Medical Officer von Bayer HealthCare. "CALLISTO wird auf den vorhandenen klinischen Daten zu Rivaroxaban in der Prävention und Behandlung potenziell tödlicher Blutgerinnsel bei einer Vielzahl an Indikationen und Patienten aufbauen."

Das klinische Forschungsprogramm CALLISTO ergänzt die umfassenden Untersuchungen von Rivaroxaban, die nach Beendigung voraussichtlich mehr als 275.000 Patienten in klinischen Studien und Studien unter Alltagsbedingungen umfassen werden.

Bayer HealthCare
 
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