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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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28. September 2016

Rituximab-Therapieprotokolle beim Follikulären Lymphom

Der Anti-CD20-Antikörper Rituximab (MabThera®) ist mit Therapieprotokollen als Standard zur Behandlung des diffusen großzelligen B-Zell-Lymphoms (DLBCL) und des follikulären Lymphoms (FL) fest etabliert. Die randomisierte Studie PRIMA belegt in der FL-Erhaltungstherapie ein verbessertes progressionsfreies Überleben (PFS) (1,2). Die aktuelle RIM NIS (Rituximab in Maintenance, nicht-interventionelle Studie) zeigt, klinisch relevant, dass die Studienprotokolle mit MabThera in den medizinischen Behandlungsalltag übertragen werden können (3). Experten des Universitätsklinikums Essen ordneten aktuelle Ergebnisse und ihre Relevanz für die klinische Praxis ein.
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Beim FL ist die Erhaltungstherapie mit MabThera (Induktion: 8 x Rituximab, dann alle 2 Monate, bzw. alle 3 Monate im Rezidiv) über zwei Jahre bewährter Standard, seit die zulassungsrelevante PRIMA-Studie signifikante und anhaltende Vorteile beim PFS nachgewiesen hat (1). Auch ein Follow-up von median 6 Jahren bestätigt den Nutzen: 59,2% der Patienten im Erhaltungstherapiearm waren progressionsfrei gegenüber 42,7% der Patienten im Kontrollarm (p<0,0001; HR=0,58; 95% CI 0,48–0,69) (2). Dieser PFS-Vorteil war für alle Subgruppen nachweisbar.

RIM NIS: Erhaltungstherapie steigert PFS und Remissionsraten

Den hohen Stellenwert der Erhaltungstherapie mit Rituximab beim FL bestätigte auch die nicht-interventionelle Studie RIM NIS (Rituximab in Maintenance) (3). Die Studie zeigte unter klinischen Alltagsbedingungen hohe Überlebens- sowie steigende Remissionsraten. Nach 2 Jahren Beobachtungsdauer lag das PFS bei Patienten mit partieller oder kompletter Remission nach MabThera Induktion und zwei Jahren Erhaltungstherapie bei 88,3% (erstmals behandelte Patienten) bzw. 76% (vorbehandelte Patienten). Die Dauer der Erhaltungstherapie verbesserte die Remissionsqualität, sichtbar anhand der sogenannten Konversationsrate: Fast die Hälfte der Patienten mit partieller Remission zu Beginn der Erhaltungstherapie erreichte zum Ende der Therapie eine komplette Remission (nicht vorbehandelte Patienten: 43,4%; vorbehandelte Patienten: 38,4%).

Gutes Sicherheitsprofil und hohe Adhärenz

"Das mit Abstand wichtigste Ergebnis ist, dass die Studientherapieprotokolle sehr gut in den Behandlungsalltag übertragbar sind", fasste Prof. Dr. med. Ulrich Dührsen, Direktor der Klinik für Hämatologie, Universitätsklinikum Essen zusammen. Sowohl bei erstmals behandelten Patienten als auch bei Patienten im Rezidiv konnten die in der Erhaltungstherapie geplanten 12 bzw. 8 Zyklen MabThera überwiegend vollständig gegeben werden. "Dies spricht für eine hohe Akzeptanz des Protokolls und zeigt, dass dieses sehr einfach durchgeführt werden kann", kommentierte Prof. Dührsen. Das gute Sicherheitsprofil der MabThera-Erhaltung wurde mit RIM NIS ebenfalls bestätigt (3). In einer weiteren Phase-III-Studie (GALLIUM) wird das bewährte Konzept der Erhaltungstherapie mit dem Typ-II-Anti-CD20-Antikörper Gazyvaro® (Obinutuzumab) als neuer Baustein der FL-Therapie geprüft (4).

Ausblick: Beobachtungsstudie MabSCale zur Therapie mit MabThera SC

Die nicht-interventionelle Studie MabSCale untersucht die Anwendung, das Ansprechen sowie die Wirksamkeit und die Verträglichkeit von subkutanem Rituximab (MabThera SC) (5). Die Zulassung von MabThera SC erlaubt in der medizinischen Praxis die Wahl zwischen zwei gleichwertigen Applikationsformen des Typ-I-Anti-CD20-Antikörpers (6). Die subkutane Gabe kann Therapieabläufe wesentlich vereinfachen und verkürzen, was Patienten und Ärzte entlastet. In der MabSCale werden die Resultate der Induktionstherapie bei nicht vorbehandeltem DLBCL (8xRituximab) sowie die Induktions- und Erhaltungstherapie beim FL unter Alltagsbedingungen geprüft. Geplant ist eine Teilnahme von 200 Studienzentren aus Deutschland.

▼ Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung zu melden. Bitte melden Sie Nebenwirkungen an grenzach.drug_safety@roche.com oder Fax +49 7624 14 3183.
Roche
Literatur:
(1) Salles GA, Seymour JF, Offner F et al. Lancet 2011; 377 (9759): 42-51
(2) Salles GA, Seymour JF, Feugier P et al. 55th ASH Annual Meeting, Dec 7-10, 2013; Abstract #509
(3) Dührsen U, Dieing A, Reiser M et al., DGHO-Jahrestagung 2015, Basel, P#473
(4) https://clinicaltrials.gov/ct2/show/results/NCT01332968
(5) http://www.roche-trials.com/trialDetailsGet.action?studyNumber=ML28886  
(6) Fachinformation MabThera® SC. Stand Mai 2016
 
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