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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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11. Januar 2017

Resistenzen aufgedeckt: Einfluss des Androgenrezeptors bei Prostatakrebs

Dr. Christof Bernemann untersucht den Einfluss des Androgenrezeptors bei Prostatakrebs und greift damit eine aktuelle Diskussion aus der Medizin auf. Für seine Erkenntnisse ist der Wissenschaftler der Universität Münster von der Astellas Pharma GmbH mit dem "Research Grant 2016" ausgezeichnet worden. Das mit dem Award verbundene Preisgeld von 21.800 Euro wird er in weitere Forschungsprojekte investieren.
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Bei Prostatakrebs im bereits fortgeschrittenen Stadium schlagen Medikamente, die die Krankheit bekämpfen, indem sie die "Kommunikation" der Tumorzellen stören, häufig nicht mehr an. Die Folge: Die Signalwege der bösartigen Zellen bleiben aktiv, der Tumor wächst weiter. Der Grund für diese "Resistenz" gegenüber den Medikamenten liegt am Auftreten von veränderten Androgenrezeptoren. Diese verantworten in ihrer Grundfunktion unter anderem die Ausprägung des männlichen Erscheinungsbilds. Veränderte Androgenrezeptor-Varianten jedoch können nicht mehr durch Medikamente blockiert werden und begünstigen dann ein Fortschreiten der Erkrankung.

Überzeugen konnte die eingereichte Arbeit von Bernemann, der das Forschungslabor der münsterschen Uniklinik für Urologie leitet, insbesondere mit ihrer Aktualität. "Ziel unseres Vorhabens ist es, verschiedene Rezeptor-Varianten im Hinblick auf Resistenz-Entwicklungen zu untersuchen", verweist der Wissenschaftler auf eine derzeitige Diskussion in der Fachwelt. Der Androgen-Variante AR-V7 war bereits 2014 erstmals ein Zusammenhang mit Resistenzen nachgewiesen worden. "Wir konnten aber feststellen, dass AR-V7 als einzelner Marker noch keine eindeutige Aussage zulässt", wirft der promovierte Zell- und Entwicklungsbiologe die Frage nach Alternativen auf. Damit dürfte die Forschung aus Münster Anstoß für weitere wissenschaftliche Vorhaben sein.
Universitätsklinikum Münster
 
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