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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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17. Juli 2017

Resistenzbildung gegenüber Immuntherapie beim malignen Melanom

Wann werden Patienten mit malignem Melanom resistent gegenüber Immuntherapien? Forscher der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen wiesen nach, dass bei einigen Patienten die Therapie weniger wirkt, weil sich die Melanomzellen genetisch verändern. Dadurch verliert der durch Immunzellen freigesetzte Botenstoff Interferon-gamma seine tödliche Wirkung.
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Die Immuntherapie des malignen Melanoms wurde in den letzten Jahren immer erfolgreicher: Bis zu 40% der Patienten sprechen auf spezielle neue Therapieverfahren an. In vielen Fällen hält die Wirkung dieser Behandlungen auch lang an. Durch die Immuntherapien werden im Patienten die zytotoxischen T-Zellen aktiviert.

Sie sind in der Lage, Melanomzellen als entartet zu erkennen und im direkten Kontakt zu zerstören. Aber nicht nur das: Gleichzeitig setzt die T-Zelle einen bestimmten Botenstoff frei, der das Wachstum benachbarter Tumorzellen hemmt und zerstört. Das macht die Therapie natürlich noch erfolgreicher.

Allerdings können sich Tumorzellen auch derart genetisch verändern, dass sie resistent gegenüber dem Botenstoff werden. Dieser Nachweis gelang jetzt Antje Sucker gemeinsam mit Kollegen in der Klinik für Dermatologie am UK Essen unter der Leitung von Privatdozentin Dr. Annette Paschen.

Nun soll durch weitere genetische Analysen an Melanom-Metastasen untersucht werden, welche Tumore ein erhöhtes Risiko für die Ausbildung einer Botenstoff-Resistenz aufweisen, um betroffene Patienten frühzeitig alternativ therapieren zu können.
Universität Duisburg-Essen
Literatur:
Antje Sucker, Fang Zhao, Natalia Pieper et al.
Acquired IFNγ resistance impairs anti-tumor immunity and gives rise to T-cell-resistant melanoma lesions.
nature communications; doi:10.1038/ncomms15440
https://www.nature.com/articles/ncomms15440
 
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