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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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12. Oktober 2015

Reinhold-Schwarz-Förderpreis für Psychoonkologie 2015 geht nach Kiel

Diplom-Psychologe Dr. Thomas Krattenmacher aus Kiel erhält am 07.10.2015 den mit 3.000 Euro dotierten Reinhold-Schwarz-Förderpreis für Psychoonkologie 2015 für seine Arbeit  „Untersuchungen zur psychosozialen Anpassung von Kindern in Familien mit einem krebskranken Elternteil“. Die Preisverleihung erfolgt auf der 14. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie der Deutschen Krebsgesellschaft in Berlin. Die Arbeit wurde im Rahmen eines durch die Deutsche Krebshilfe geförderten Verbundprojektes durchgeführt; sie untersucht krankheits-, familien-, eltern- und kinderspezifische Risiko- und Schutzfaktoren für die Bewältigung, Anpassung und Lebensqualität bei Kindern und ihren krebskranken Eltern.

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Die Arbeit Krattenmachers befasst sich mit einem für die Psychoonkologie wichtigen und in der Forschung immer noch unterrepräsentierten Thema. Auf der Basis einer großen Stichprobe wurden verschiedene Einflussmerkmale auf Seiten der Kinder und erkrankten Eltern analysiert und herausgearbeitet. Als ein wichtiges Ergebnis zeigt sich, dass Probleme in der Bewältigung sowohl bei den betroffenen Kindern als auch den Jugendlichen weniger durch die Faktoren der Krebserkrankung der Eltern bestimmt werden, sondern von der Lebensqualität der Eltern und der familiären Funktionsfähigkeit abhängen.

Die Untersuchung, die in international hochrangigen Zeitschriften publiziert wurde, ist von 2 unabhängigen Gutachtern als beste Arbeit ausgewählt worden. Übereinstimmend wurden die wissenschaftlich gründliche und sorgfältige Ausarbeitung, der hohe Innovationsgrad sowie eine hohe Relevanz für die Versorgung hervorgehoben. Sie ist methodisch sehr gut aufgebaut und arbeitet die Ergebnisse auf verschiedenen Ebenen sehr detailliert heraus. Insgesamt leistet sie dadurch einen wichtigen Beitrag zu einem besseren Verständnis der interaktiven Dynamik zwischen den Bewältigungsprozessen und der Lebensqualität krebskranker Eltern und ihrer Kinder in verschiedenen Altersstufen. Auf der Basis dieser Ergebnisse können Familien mit Unterstützungsbedarf gezielter identifiziert werden. Darauf aufbauend, lassen sich spezifische, auf die jeweiligen Probleme zugeschnittene Interventionsprogramme entwickeln

Deutsche Krebsgesellschaft
 
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