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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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06. Mai 2015

"Real-World"-Daten untermauern die Anwendung von Bluttests zur Ermittlung einer EGFR-Mutation bei fortgeschrittenem NSCLC

Bei der European Lung Cancer Conference (ELCC) 2015 in Genf wurden kürzlich die Ergebnisse der zwei Schlüsselstudien ASSESS und IGNITE vorgestellt. Diese zeigen die Wirksamkeit von Tests anhand von im Blut zirkulierender Tumor-DNA (ctDNA), um Mutationen des epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptors (EGFR) bei Patienten mit neu diagnostiziertem, fortgeschrittenem Lungenkarzinom (NSCLC) in der klinischen Praxis festzustellen (1,2).

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ASSESS zeigt die Übereinstimmung der Ergebnisse von ctDNA-Tests und Tumorbiopsien

ASSESS - die erste großangelegte "Real World"-Studie zum Vergleich von Tumorbiopsien mit ctDNA-Tests zur Feststellung des EGFR Mutationsstatus bei fortgeschrittenem NSCLC - zeigte eine Übereinstimmung von Ergebnissen, die anhand beider Methoden ermittelt wurden, DNA aus Tumorgewebe vs ctDNA aus Plasma (1). Bei 1.162 verglichenen Proben gab es eine gute Übereinstimmung der Ergebnisse bezüglich des Status der EGFR-Mutation (89%, 95% Konfidenzintervall 87-91). Durch die ctDNA-Tests konnte etwa die Hälfte der Patienten mit EGFR-Mutationen identifiziert werden, welche bereits zuvor anhand von Tumorgewebe Mutationspositiv getestet wurden. Darüber hinaus wurden mit der ctDNA-Methode auch einige EGFR Mutationen zusätzlich identifiziert, welche vorher auf Basis von Tumorgewebe nicht erkannt wurden (1). Die Nicht-Identifizierung von EGFR-Mutationen aus Tumorgeweben wurde mit der Anwendung von weniger sensitiven Methoden erklärt.
Die Studie bestätige, dass Tumorgewebetests aktuell die beste Methode zur Identifizierung von Patienten mit EGFR-Mutationen seien, zeige aber auch den Stellenwert der Anwendung von sensitiven Testmethoden, so Dr. Martin Reck, Abteilung für Thoraxonkologie der Lungenklinik Großhansdorf.
"ASSESS zeigt, dass Tests auf Basis von ctDNA aus Blutproben eine praktikable Alternative zu Tests am Tumorgewebe sind, wenn keine Tumorproben vorliegen - vorausgesetzt, eine optimale DNA-Extraktion und geeignete sensitive Methoden werden angewendet," fügte Reck hinzu. "Die Studie belegt ebenfalls, dass bei Tumortests noch Verbesserungen möglich sind, um sicherzustellen, dass alle Patienten mit einer EGFR-Mutation ermittelt werden und eine angemessene Behandlung erhalten."

"Real World"-Nutzen von EGFR-Mutationstests bei allen Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC

Die bei der ELCC 2015 präsentierten Ergebnisse der IGNITE-Studie unterstützen die Anwendung von EGFR-Mutationstests bei allen Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC in der Praxis (2). Durch die Anwendung von Gewebe- und ctDNA-Analysen bei über 3.300 Patienten in Russland und einer Reihe von Ländern im asiatischen Pazifikraum (einschließlich China) fanden die Forscher heraus, dass die EGFR-Mutationsfrequenz bei NSCLC-Patienten mit fortgeschrittenem Adenokarzinom (ADC) höher war als bei Patienten ohne adenokarzinomatösem NSCLC. Dennoch legen die Ergebnisse nahe, dass die Anzahl der ermittelten Mutationen bei Patienten ohne ADC ausreichen, um die Tests bei allen Patienten als nutzbringend einzustufen (2).
Der Erfolg der "Real World"-Studien ASSESS und IGNITE unterstreicht AstraZenecas Position als Vorreiter in der Diagnostik von EGFR-Mutationen. In Europa wurde vor kurzem für die Anwendung von IRESSA® (Gefitinib) die Untersuchung von ctDNA aus einer Blutprobe zur Ermittlung des EGFR-Mutationsstatus bei Patienten zugelassen, bei denen keine geeignete Tumorprobe vorliegt. IRESSA® (Gefitinib) ist damit der erste EGFR-Tyrosinkinase-Inhibitor, bei dem die ctDNA-Untersuchung in die Zulassung aufgenommen wurde (3).

Literaturhinweise:
(1) Reck M, et al. Investigating the utility of circulating-free tumour-derived DNA (ctDNA) in plasma for the detection of epidermal growth factor receptor (EGFR) mutation status in European and Japanese patients (pts) with advanced non-small-cell lung cancer (NSCLC): ASSESS study. Vorgestellt bei der Jahrestagung der European Lung Cancer Conference (ELCC), Genf; 15.-18. April 2015.
(2) Han B, et al. Determining the prevalence of EGFR mutations in Asian and Russian patients (pts) with advanced non-small-cell lung cancer (aNSCLC) of adenocarcinoma (ADC) and non-ADC histology: IGNITE study.
(3) Produktinformationen IRESSA EPAR. http://www.ema.europa.eu/docs/en_GB/document_library/EPAR_Product_Information/human/001016/WC500036358. Zuletzt abgerufen im Februar 2015.
 

Quelle: AstraZeneca
 
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