Sonntag, 20. August 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
Fachinformation
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
11. März 2015

Rasch wirksames Opioid bekämpft tumorbedingten Durchbruchschmerz

Trotz konstanter und angemessener Analgesie des Dauerschmerzes von Tumorpatienten sind blitzartig einsetzende, extrem schwere und oft unerträgliche Exazerbationen des Schmerzes möglich. Von diesem Durchbruchschmerz befallen werden 90% der onkologischen Patienten im Hospiz, 65% in Studien und 23% in der Ambulanz. Bedarfsmedikation der ersten Wahl ist das kurz wirksame Opioid Fentanyl, das als bukkale und sublinguale Tablette oder als Nasenspray verfügbar ist.

Anzeige:
 
 

Mit Durchbruchschmerzen ist vor allem dann zu rechnen, wenn die onkologische Erkrankung weiter fortschreitet und metastasiert. In dieser Situation können sich zahlreiche physische, psychische und soziale Komplikationen einstellen. Zudem führen Durchbruchschmerzen zu mehr ambulanten Arztbesuchen, Notaufnahmen und Klinikeinweisungen. Belastet wird aber nicht nur das Gesundheitssystem, sondern auch der Betroffene selbst sowie seine Angehörigen  und betreuenden Personen, konstatierte Dr. Oliver M. D. Emrich, Ludwigshafen.

Eine effektive Maßnahme gegen Durchbruchschmerzen kann das Erhöhen der jeweiligen Basismedikation mit einem Opioid sein. Dabei besteht jedoch das Risiko, dass gesteigerte Plasmakonzentrationen schwerwiegende Nebenwirkungen induzieren, wie sie für Opioide charakteristisch sind, warnte Emrich mit gebotenem Nachdruck. Dadurch wird das Leben der Patienten im privaten wie im sozialen Bereich erheblich belastet. Emrich warnte darüber hinaus, tumorbedingte Durchbruchschmerzen mit den hierzulande immer noch häufig zur Bedarfsmedikation eingesetzten nicht retardierten Opioiden zu bekämpfen. Da deren Wirksamkeit erst nach 30 bis 34 min einsetzt und bis zu vier Stunden anhält, können sie den unvorhersehbar auftretenden Durchbruchschmerz nicht effektiv lindern.

Nach aktuellem Kenntnisstand sind transmukosal zu applizierende Opioide mit raschem Wirkungseintritt die medikamentöse Bedarfsmedikation der ersten Wahl. Das gilt aber immer nur dann, wenn die Tumorpatienten unter einer ausreichenden und zufriedenstellend wirksamen Basistherapie mit Opioiden stehen. Laut klinischen Studien ist gesichert, dass beispielsweise die Fentanyl-Buccaltabletten (Effentora®) bereits 10 min nach Applikation eine signifikante Eindämmung der tumorbedingten Durchbruchschmerzen bewirken.   

Karl Filip (kbf), Landsberg

Quelle: Symposium "Schmerztherapie im Fokus: Herausforderung zwischen Medizin und Ökonomie", veranstaltet von Teva GmbH, Berlin, anlässlich des 26. Deutschen interdisziplinären Schmerz- und Palliativkongresses, Frankfurt am Main, 6. März 2015
 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
STICHWÖRTER:



Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
NET
CUP
CML
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
EHA 2017