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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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12. September 2013

Prostatakarzinom: Einblicke in eine niedergelassene uro-onkologische Praxis

1.400 Patienten versorgt Dr. Wolfgang Lessel pro Quartal in seiner Praxis für Urologie, Andrologie und medizinische Tumortherapie im Herzen von Magdeburg. Durch die demografische Alterung der Gesellschaft erwartet er künftig einen noch gesteigerten Versorgungsbedarf. "Eine onkologische Praxis braucht gut ausgebildete Schwestern", erklärte er und wies auf den Aufklärungsbedarf, vor allem auch mit Sicht auf Therapienebenwirkungen, hin.

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An antihormonellen Therapieoptionen stehen Antiandrogene, LHRH-Analoga, GnRH-Antagonisten, Kombinationstherapie (MAB), Kortikoide, Ketokonazol, die Orchiektomie und sekundäre Hormontherapien zur Verfügung. Lessel betonte, dass der Patient letztendlich der sein sollte, der entscheidet, welche Therapie in der Palliativsituation angewendet werde, und der entsprechend gut beraten sein sollte. Leuprone®HEXAL® im 3-Monatsdepot sei eine gute Option mit Nebenwirkungen von leichter bis mäßiger Natur. Er habe bisher bei keinem Patienten Reaktionen an der Implantatstelle beobachtet.

Beeinträchtigende Nebenwirkungen des Hormonentzugs sind Hitzewallungen und ständiges Schwitzen, Erektionsverlust, Anämie, Muskelrückbildung, Schwäche, Depression, Abnahme der Vitalität und Zunahme des Fettgewebes. Die Ernährungsberatung zur Gewichtsabnahme gehöre deshalb zur onkologischen Schwerpunktpraxis dazu, erklärte Lessel, obwohl viele Patienten nicht in der Lage seien, das erlernte Wissen umzusetzen. Auch auf die Minimierung von Nebenwirkungen durch Sport, regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung, nachhaltige Entspannung, die Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten und gegebenenfalls mit Psychoonkologen legt Lessel in seiner Praxis großen Wert. Für die Zukunft hofft Lessel insbesondere auf neue risikoadaptierte Therapieverfahren, um Patienten die Übertherapie und damit unnötige Nebenwirkungen zu ersparen.
is

Quelle: Pressegespräch der Hexal Uro-Onkologie "Update Prostatakarzinom 2013 – aus der Sicht des ambulanten niedergelassenen Uro-Onkologen", Magdeburg, 21. August 2013
 
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