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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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11. Mai 2012

Prof. Michael Baumann als erster Deutscher mit dem Regaud-Preis ausgezeichnet

Prof. Michael Baumann, Direktor der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus und des OncoRay–Zentrums für Medizinische Strahlenforschung in der Onkologie, erhält heute den renommierten Regaud-Preis der Europäischen Gesellschaft für Radiotherapie und Onkologie ESTRO auf deren Jahrestagung in Barcelona. Diese nur alle zwei Jahre vergebene Auszeichnung ehrt weltweit führende Strahlentherapeuten für Krebsforschung, die bestrebt ist, Erkenntnisse möglichst schnell zum Wohle von Patienten anwenden zu können. Zu den bisherigen Preisträgern zählen nur wenige Europäer – Prof. Baumann ist der erste Deutsche, der den Preis erhält.
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„Professor Baumann hat maßgeblich dazu beigetragen, dass neue Erkenntnisse der Strahlenbiologischen Forschung mit der Hochtechnologie-Strahlentherapie verknüpft werden. Hierdurch kann die Strahlentherapie zukünftig noch individueller als heute auf den einzelnen Patienten zugeschnitten werden, um so die Heilungsraten weiter zu erhöhen, erläutert Professor Vincenzo Valentini, Professor an der Katholischen Universität zu Rom und Präsident der ESTRO. Darüber hinaus habe Professor Baumann in Dresden ein Zentrum von internationalem Format aufgebaut, an dem diese Forschung gemeinsam von Radioonkologen, Biologen, Physikern und weiteren Expertengruppen vorangetrieben wird und die Ergebnisse direkt auch Patienten zu Gute kommen.

Prof. Michael Baumann, der dieses Jahr mit dem Gilbert Fletcher Award auch einen führenden amerikanischen Forschungspreis erhielt, beschäftigt sich seit langem mit Möglichkeiten, durch biologisch basierte Anpassung der Strahlentherapie die Behandlungsergebnisse zu verbessern. Um diese Forschung in Dresden auf höchstem internationalen Niveau durchzuführen, hat er mit seinen Kollegen das OncoRay-Zentrum etabliert, das gemeinsam vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, vom Universitätsklinikum Carl Gustav Carus und von der Technischen Universität Dresden getragen wird. Aufgrund der erfolgreichen Arbeit wurde das OncoRay zusammen mit dem Heidelberger Forschungscluster HIRO vor zwei Jahren durch die Bundesministerin für Forschung zum „Nationalen Zentrum für Strahlenforschung in der Onkologie“ ernannt. Außerdem wurden die Dresdner Strahlentherapieforscher von einer internationalen Expertengruppe als Partner in das „Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung“, das über acht Standorte hinweg zukünftig maßgeblich die Krebsforschung in Deutschland gestalten wird, gewählt. Professor Baumann war der Gründungsdirektor des Universitäts KrebsCentrums UCC in Dresden und in den Jahren 2005 bis 2006 Präsident der ESTRO sowie 2010 bis 2011 Präsident der Europäischen Krebsgesellschaft ECCO. Um die Zusammenarbeit in Dresden im Bereich der Krebsforschung noch effektiver zu machen, wurde Professor Baumann jüngst auch als Direktor für den Bereich Radioonkologie an das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf berufen.

„Die Auszeichnung unseres Krebs-Experten Prof. Baumann mit dem Regaud Preis zeigt, dass wir hier in den vergangenen Jahren genau in die richtige Richtung gearbeitet haben, indem wir bei der Strahlenforschung für krebskranke Patienten die Kräfte des Uniklinikums mit denen des Helmholtz-Zentrums gebündelt haben. Die Dresdner Leistung in diesem Bereich ist weltweit anerkannt. Durch den jetzt in Errichtung befindlichen Neubau des OncoRays einschließlich einer Protonentherapieanlage und vieler einzigartiger Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten schaffen wir wichtige Voraussetzungen, um von Dresden aus auch in Zukunft wichtige Fortschritte für krebskranke Patienten erzielen zu können“, unterstreichen Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus, und Prof. Roland Sauerbrey, Wissenschaftlicher Vorstand des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf. Die einzigartigen engen und multidisziplinären Strukturen erleichtern es Forschern und Ärzten, die oft in weltweiten Kooperationen betriebene wissenschaftliche Arbeit beispielweise zur personalisierten Therapie unmittelbar in die Patientenversorgung einfließen zu lassen. „Von dieser engen Anbindung und dem internationalen Austausch profitieren sowohl unsere eigene wissenschaftliche Arbeit als auch die Ausbildung von Ärzten und des Forschernachwuchses“, erläutert Prof. Heinz Reichmann, Dekan der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus.

„Die multidisziplinäre Zusammenarbeit in Zentren und die enge Kommunikation zwischen Forschern und Ärzten ist heute eine unverzichtbare Grundlage für die weitere Verbesserung der Krebstherapie, da Studien eindeutig zeigen, dass für die große Mehrzahl der Patienten eine Kombination verschiedener, genau aufeinander abgestimmter Behandlungen notwendig ist und diese nach modernsten Kriterien angeboten werden muss“, führt Prof. Baumann aus.
Quelle: Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
 
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