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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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25. März 2013

PharmaMar verleiht "Wissenschaftspreis Knochentumore und Weichgewebssarkome" an Jens Jakob

Im Rahmen der Sarkomkonferenz, die vom 14. - 16. März 2013 in Berlin stattfand, wurde Dr. med. Jens Jakob von der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg für seine Arbeit "Gastrointestinal stromal tumor of the rectum: results of surgical and multimodality therapy in the era of imatinib" mit dem PharmaMar Wissenschaftspreis Knochentumore und Weichgewebssarkome ausgezeichnet.

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Der mit 10.000 Euro dotierte Wissenschaftspreis wurde bereits zum fünften Mal verliehen. PharmaMar würdigt mit diesem Preis herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der klinischen oder experimentellen Forschung. Unter dem Begriff Weichgewebssarkome wird eine relativ seltene Gruppe von Tumoren zusammengefasst. Sie machen etwa 1% aller malignen Erkrankungen des Erwachsenenalters aus und entstehen in etwa 50% aller Fälle in den Extremitäten, gefolgt von visceralen/retroperitonealen Tumoren und Sarkomen des Körperstamms. Die Diagnostik und Therapie der Knochentumore und Weichgewebssarkome stellt aufgrund ihrer histologischen Heterogenität, dem interdisziplinären Herangehen und der bisher sehr limitierten Therapieoptionen besondere Anforderungen an die beteiligten Fachdisziplinen, an die internistisch tätigen Onkologen, die chirurgischen Teildisziplinen, die Strahlentherapeuten wie auch an die Pathologen.

PharmaMar möchte mit der Stiftung des Wissenschaftspreises auch in Zukunft dazu beitragen, die unabhängige Forschung auf dem Gebiet der Weichgewebssarkome weiter voranzutreiben und neue Diagnose- und Therapiestrategien zu erschließen.

Preisverleihung auf der Sarkomkonferenz in Berlin

Der PharmaMar Wissenschaftspreis 2013 wurde Dr. med. Jens Jakob von der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg verliehen. Er hat mit seiner Arbeit "Gastrointestinal stromal tumor of the rectum: results of surgical and multimodality therapy in the era of imatinib" einen wichtigen Beitrag zur Therapie der Gastrointestinalen Stromatumore (GIST) geleistet. GIST stellen die häufigsten mesenchymalen Tumoren des Gastrointestinaltraktes dar. Die chirurgische Entfernung ist die wichtigste Therapie bei nicht metastasierten GIST. Mit der Gruppe der Tyrosinkinaseinhibitoren steht inzwischen zusätzlich eine effektive medikamentöse Behandlung für lokal fortgeschrittene oder metastasierte Tumore zur Verfügung. Insbesondere bei GIST Erkrankungen, die eine ausgedehnte und chirurgisch-technisch anspruchsvolle Operation erfordern, ist die Therapieplanung unter Berücksichtigung der Möglichkeit einer Therapie von großer Wichtigkeit.

Therapie des Weichteilsarkoms

Derzeit wird Trabectedin (Yondelis®) zur Therapie fortgeschrittener Weichteilsarkome eingesetzt, wenn die Standardtherapie mit Anthrazyklinen und Ifosfamid nicht wirkt oder diese Mittel für Patienten nicht geeignet sind. Trabectedin ist die synthetische Variante eines Wirkstoffs, der ursprünglich aus der karibischen Seescheide (Ecteinascidia turbinata) gewonnen wurde. In Kombination mit pegyliertem liposomalen Doxorubicin (PLD) ist Trabectedin außerdem eine effiziente Therapieoption beim platin-sensiblen Ovarialkarzinom. Die aktive Substanz zeigte bisher eine komplexe anti-tumorale Wirksamkeit mit einem auf verschiedene Angriffspunkte wirkenden Wirkmechanismus. In der Tumorzelle bindet Trabectedin an die kleine Furche der DNA und induziert so die Apoptose, den programmierten Zelltod, durch Beeinträchtigung der DNA-Transkription und Vervielfältigung. Einen zusätzlichen Wirkmechanismus zeigt Trabectedin bei translokationsbezogenen Sarkomen (TRS). Bei diesen ersetzt Trabectedin anomale Fusionsproteine, die gezielt an einer bestimmten DNA-Sequenz binden und verstärkt so die Differenzierung des Gewebes. Darüber hinaus konnten jüngste Forschungsergebnisse zeigen, dass die Wirksamkeit von Trabectedin auch auf der gezielten Beeinflussung von Immunzellen und Signalfaktoren im microenvironment beruht. Als microenvironment wird die direkte biologische Umgebung der Tumorzelle bezeichnet, die diese umgibt und im Wachstum unterstützt.

Beeinflusst durch Trabectedin werden das Wachstum der für die Tumorversorgung wichtigen Blutgefäße, sowie die Makrophagen-Einwanderung, unterbunden, woraus eine Hemmung des Tumorwachstums resultiert.

Quelle: „Verleihung des PharmaMar Wissenschaftspreises 2013“ im Rahmen der Sarkomkonferenz 2013, Berlin, 15. März 2013 – Veranstalter: PharmaMar GmbH.
 
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