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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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27. März 2017

Pembrolizumab für die Erstlinientherapie beim metastasierenden NSCLC zugelassen

Mit Pembrolizumab (Keytruda®) steht erstmals ein PD-1-Inhibitor für die Erstlinientherapie von Patienten mit metastasierendem nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) und hoher Tumor-PD-L1-Expression ( ≥ 50%) zur Verfügung, sofern keine EGFR- oder ALK-positive Tumormutationen vorliegen.
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Die Zulassung von Keytruda® beruht auf Phase-III-Daten der KEYNOTE-024-Studie. Darin wurde Pembrolizumab als Monotherapie in einer 200-mg-Fixdosis im Vergleich zu einer platinhaltigen Standard-Chemotherapie (Pemetrexed+Carboplatin, Pemetrexed+Cisplatin, Gemcitabin+Cisplatin, Gemcitabin+Carboplatin oder Paclitaxel+Carboplatin) in der Erstlinientherapie beim metastasierenden NSCLC mit und ohne Plattenepithelhistologie geprüft. Das mediane progressionsfreie Überleben (PFS; primärer Endpunkt) betrug unter Pembrolizumab 10,3 Monate im Vergleich zu 6,0 Monaten unter Chemotherapie (p<0,001). Das mediane Gesamtüberleben (OS) wurde in keiner der Gruppen erreicht. Die OS-Rate nach 6 bzw. 12 Monaten betrug 80% bzw. 70% unter Pembrolizumab im Vergleich zu 72% bzw. 54% unter Chemotherapie. Dieses Ergebnis schließt die 66 Patienten (43,7%) im Chemotherapie-Arm mit ein, die aufgrund von Progression in den Pembrolizumab-Arm wechselten. 45% der Patienten sprachen auf die Pembrolizumab-Monotherapie an, davon wiesen 6 Patienten ein komplettes Ansprechen auf. Im Vergleich dazu sprachen 28% der Patienten auf die Chemotherapie an, darunter war ein Patient mit einem kompletten Ansprechen. Therapiebezogene Nebenwirkungen traten unter Pembrolizumab bei 73% der Patienten und unter Chemotherapie bei 90% der Patienten auf, davon gehörten 26% bzw. 51% zum Schweregrad 3-4.

Besser wirksam und besser verträglich

Wie Prof. Dr. med. Martin Reck von der LungenClinic Grosshansdorf berichtete, zeigte eine exploratorische Analyse von Patient-Outcome- Parametern auf Basis von EORTC-Fragebögen zudem eine signifikant bessere Symptomkontrolle sowie eine Verbesserung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität unter Pembrolizumab im Vergleich zur Chemotherapie.

Der Onkologie wies darauf hin, dass bei etwa 85% der NSCLC-Patienten keine EGFR- oder ALK-Mutation vorliegt. Von ihnen weisen etwa 30% eine PD-L1-Expression von mindestens 50% auf und kommen damit für eine Pembrolizumab-Therapie in Betracht. Die Testung des  PD-L1-Expressionslevels mit Hilfe eines validierten Tests ist vor einer Pembrolizumab-Therapie obligat.

Dr. Beate Grübler
Pressekonferenz „Keytruda® (Pembrolizumab) – Erster und einziger PD-1-Inhibitor für die 1st Line Therapie beim fortgeschrittenen NSCLC“, Hamburg, 17. März 2017. Veranstalter: MSD Sharp & Dohme GmbH
 
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