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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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14. Mai 2012

Palliativmedizin im Dialog: Interaktive und praxisnahe Fortbildung zu den vorrangigen Problemen der palliativen Patientenversorgung

Multidisziplinäre Therapieansätze sind der Schlüssel zu einer optimalen Versorgung von Patienten mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen. Im praktischen Alltag stellen die palliativtherapeutischen Vorgehensweisen die behandelnden Ärzte – Kliniker wie niedergelassene – häufig vor erhebliche Herausforderungen. Wie kann der einzelne Arzt den zahlreichen Anforderungen gerecht werden? Welche Art der Schmerztherapie ist in welcher Situation besonders hilfreich? Welche Fallstricke sind zu beachten? Worauf sollte man sich in Krisensituationen einstellen? Wie bringt man sich erfolgreich in ein interdisziplinäres Team ein?
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Antworten auf diese Fragen vermittelt die von dem Unternehmen Teva Berlin/CT Arzneimittel GmbH veranstaltete, praxisorientierte, interaktive Fortbildungsveranstaltung „Pain Palliative Practice – Marktplatz therapeutischer Möglichkeiten“. Palliativmedizinische Fortbildung auf höchstem Niveau, mit Bezug zu den „brennenden“ Problemen des behandelnden Arztes sowie ausreichend Zeit für intensiven fachlichen Austausch zwischen Ärzten verschiedener Fachgruppen und den Experten waren die besonderen Merkmale der zertifizierten Fortbildungsveranstaltung. In einem Exkurs lernten die Teilnehmer außerdem, wie man mit einfachen graphischen Mitteln Gesprächsinhalte oder auch die Ergebnisse eines Workshops visualisiert.

Palliativmedizin stellt höchste Anforderungen an die ärztliche Kunst. Allein die suffiziente und differenzierte Behandlung von Tumorschmerzen und Durchbruchschmerzen kann durchaus schwierig sein und erfordert gründliche Kenntnisse der Schmerzentstehungsmechanismen sowie der pharmakologischen Eigenschaften unterschiedlicher Analgetika. Ziel der Fortbildungsveranstaltung ist es, interessierten Ärzten das relevante Wissen zu vermitteln, das sie für eine erfolgreiche Begleitung in der Palliativsituation benötigen, und so die Versorgung von Patienten mit fortgeschrittenen Tumorleiden in Deutschland zu verbessern.

Fortbildung auf hohem Niveau und mit Praxisbezug

Die von Dr. Ronald Siems, Rostock, moderierte Fortbildungsveranstaltung ist Teil einer bundesweiten Veranstaltungsreihe für Ärzte aus den Bereichen Palliativmedizin, Schmerztherapie, Anästhesie, Onkologie u.a. Über 1,5 Tage wird den teilnehmenden Ärzten ein breites Spektrum von Themen geboten, die den vielschichtigen Charakter der Palliativmedizin widerspiegeln.
Der Veranstaltungsreihe liegt ein besonderes Konzept zugrunde: Zwei hochkarätig besetzte Plenumsvorträge vermitteln die für eine suffiziente Schmerztherapie erforderlichen Grundkenntnisse und stimmen die teilnehmenden Ärzte auf das Thema der Schmerztherapie im Rahmen der Palliativmedizin ein. So referierte am ersten Tag der Frankfurter Veranstaltung Dr. Norbert Grießinger, Erlangen, über den Stellenwert schnellwirksamer Opioide in der Therapie von Tumordurchbruchschmerzen. Dabei handelt es sich um extrem starke, plötzlich einsetzende und kurz andauernde Schmerzattacken, die bei Tumorpatienten trotz gut eingestellter Opioid-Basistherapie auftreten und ihre Lebensqualität erheblich beeinträchtigen können. In einem weiteren Plenumsvortrag setzte sich Prof. Dr. Frank Elsner, Aachen mit den Aspekten Evidenz und Wirklichkeit in der Schmerztherapie auseinander. Abschließend gab Hans-Jürgen Frank eine Einführung in die Kunst des Visualisierens. Dabei erlernten die Teilnehmer das Handwerkszeug zur grafischen Umsetzung von Gesprächsinhalten. Durch die Visualisierung wird Gesagtes veranschaulicht und damit konkretisiert. Auf diese Weise kann eine Grundlage für Diskussionen geschaffen werden, die hilft, Missverständnisse zu vermeiden.

Workshops ermöglichen intensiven fachlichen Austausch

Die Vorträge werden am zweiten Tag der Fortbildungsveranstaltung von interaktiven Workshop-Runden ergänzt. Diese beschäftigen sich anhand von Fallbeispielen aus dem Praxisalltag gezielt mit den typischen Herausforderungen der Palliativmedizin – vom Management der Luftnot, über die optimale Vorbereitung auf Krisensituationen, der adäquaten Therapie von Tumordurchbruchschmerzen bis hin zu Fragen der Entscheidungsfindung. Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit, vier von insgesamt acht Workshops auszuwählen.

Die Workshop-Runden bieten den teilnehmenden Ärzten eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich in kleinem Kreis über klinische Erfahrungen und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse auszutauschen. Vor allem die Praxisrelevanz der zur Auswahl stehenden Themen und die Möglichkeit zur intensiven und emotionalen Diskussion von Fallbeispielen stießen in den bisherigen Veranstaltungen bei den Ärzten auf positive Resonanz.

In einer abschließenden Zusammenfassung präsentieren die Referenten die wesentlichen Workshop-Ergebnisse im Plenum. Dabei wird deutlich, dass es keine zeitliche Einteilung oder Reihenfolge der therapeutischen Behandlung gibt, sondern sämtliche palliativmedizinischen Therapiemaßnahmen individuell auf den Patienten und seine besonderen Bedürfnisse zugeschnitten sein müssen. Die Linderung von Schmerzen – einschließlich Tumordurchbruchschmerzen – hat für die Lebensqualität von Patienten mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen einen zentralen Stellenwert. Schnell freisetzende Opioidanalgetika, die wie Fentanyl Buccaltabletten (Effentora®) rasch anfluten, können die extremen Schmerzspitzen bei Krebspatienten rasch lindern und die damit assoziierten Alltagsbeeinträchtigungen verbessern.
Quelle: AWD.pharma/CT Arzneimittel
 
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