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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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13. Januar 2016

BRCA1-mutiertes Ovarialkarzinom sensitiv auf Auranofin

Das seit den 1980er Jahren bei rheumatoider Arthritis eingesetzte Auranofin, eine organische Gold-Verbindung, die als ein Thioredoxinreduktase-Inhibitor fungiert, wird in Phase II (NCT01747798) nun beim Ovarialkarzinom-Rezidiv getestet. Auranofin wirkt über die Steigerung der Produktion von "reactive oxygen species" (ROS) zytotoxisch. Ovarialkarzinomzellen ohne BRCA1 reagieren besonders sensitiv auf das Medikament.

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Das DNA-Repair-Protein BRCA1 moduliert auch die Redox-Homöostase in der Zelle. Ovarialkarzinomzellen ohne BRCA1 erfuhren unter Auranofin mehr DNA-Doppelstrangbrüche und es gab weniger überlebende Zellklone.

Auranofin induzierte zudem die Expression von Nrf2 in BRCA1-fehlenden Zellen. Bisher ging man davon aus, dass die Regulation von Nrf2 (nuclear factor erythroid 2 - related factor 2), die für ein stabilles Redox-System in der Zelle sorgt, über BRCA1 geschieht – nun zeigt sich, dass die Regulation von Nrf2 von BRCA1 unabhängig ist. Außerdem wurde gezeigt, dass die Zugabe eines antioxidativen Agens die BRCA1-fehlenden Zellen vor DNA-Schäden und der Auranofin-induzierten Apoptose schützte.

Die Studie konnte zeigen, dass sich summierende DNA-Doppelstrangbrüche, die aus oxidativen Schäden hervorgehen, BRCA1-fehlende Zellen sensitiver gegenüber Auranofin macht – trotz Nrf2-Aktivierung.
(übers. ab)

Literatur:

Deepu Oommen, Dennis Yiannakis, Awadhesh N. Jhaa et al. BRCA1 deficiency increases the sensitivity of ovarian cancer cells to auranofin. Mutation Research/Fundamental and Molecular Mechanisms of Mutagenesis Volumes 784-785, February-March 2016, Pages 8–15doi:10.1016/j.mrfmmm.2015.11.002
http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S002751071530052X

 
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