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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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11. März 2015

Osteosarkom: Chemo- plus aktive Immuntherapie verbessert die Prognose

Osteosarkome sind sehr selten und hochmaligne. Für die meist jugendlichen Patienten ist die Diagnose mit einer verheerenden Prognose verbunden. Dabei erhöhen sich ihre Chancen auf  Überlebensverlängerung deutlich, wenn sie nach Resektion des Tumors eine Chemotherapie in Kombination mit einer aktiven Immuntherapie erhalten.

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Die Standardbehandlung umfasst laut Prof. Dr. Paul Meyers, Memorial Sloan Kettering Cancer Center, New York, immer die Resektion des Tumors, kombiniert mit einer Chemotherapie vor oder nach der Operation. Ist der Tumor noch nicht metastasiert, können mit diesem Verfahren aktuell 60-70% der Patienten geheilt werden (1). Die Heilungsrate sinkt jedoch auf unter 20%, wenn der Tumor im metastasierten Stadium diagnostiziert wird (2), wie bei immerhin 20% der Patienten (3). Die Metastasen werden vor allem in der Lunge gebildet und sind schließlich die Haupttodesursache. 

Jahrelang brachten verschiedene Therapieansätze keinen Fortschritt für das Outcome, intensivierte Chemotherapien steigerten vielmehr die Toxizitäten. So auch in der EURAMOS-1-Studie. Sie verglich den aktuellen Standard in der adjuvanten Chemotherapie Doxorubicin, Cisplatin und Hochdosis-Methotrexat (Basis) mit einer 4fach-Therapie (4).

Andere Ergebnisse liefert der Einsatz von Mifamurtid (Mepact®). Der Immunmodulator stimuliert durch Aktivierung von Makrophagen u.a. in der Lunge die antitumorale Immunantwort. Dabei werden proinflammatorische und anti-tumorale Zytokine freigesetzt, die zur Elimination von Mikrometastasen beitragen (5).

Verbessertes Gesamtüberleben

In einer klinischen Phase-III-Studie verbesserte die Hinzunahme von Mifamurtid zur adjuvanten Kombinationchemotherapie das 6-Jahres-Gesamtüberleben von 70 auf 78% (p=0,03). Beim ereignisfreien Überleben zeigte sich gleichzeitig ein deutlicher Trend zugunsten der Add-on-Therapie (p=0,08) (6). In Deutschland wurden seit der Zulassung 2009 insgesamt 87 Patienten an 30 Zentren mit Mifamurtid behandelt, eine Option, die sich vor allem Patienten mit schlechter Prognose immer häufiger wünschen und die laut Meyers geeignet ist, bei guter Verträglichkeit  Menschen zu retten.

ay

Literaturhinweise:
(1) Anninga JK et al., Eur J Cancer 2011;47(16):2431-45
(2) Chou AJ et al., Cancer 2009;115(22):5339-48
(3) Meyers PA et al., Pediatr Clin North Am 1997;44(4):973-990
(4) Marina N et al.,Connective Tissue Oncology Society, 2014 Annual Meeting, october 15-18:Paper 032
(5) Fachinformation Mepact®, Stand Dezember 2013
(6) Meyers PA et al., J Clin Oncol 2008;26:633-8

Quelle: Meet the Expert der Takeda Pharma Vertrieb GmbH & Co.KG im Rahmen der Sarkomkonferenz 2015 "Mepact® (Mifamurtid) – Behandlung des Osteosarkompatienten", 26.2.2015, Münster
 
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