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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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24. Oktober 2013

Opioidtherapie: Verträglichkeit mitausschlaggebend für Therapieerfolg/ Vorteile von retardiertem Oxycodon/Naloxon

Neben einer starken Analgesie ist eine gute Verträglichkeit entscheidend für den Therapieerfolg einer Opioidtherapie. Massive Nebenwirkungen können unter Umständen sogar zum Therapieabbruch führen oder eine Opioid-Rotation erfordern. Darauf verweisen Experten am Rande des Deutschen Schmerzkongresses in Hamburg. Wie wichtig Ärzten ein gutes Nebenwirkungsprofil bei Opioiden ist, steht im Mittelpunkt der bundesweiten Querschnittbefragung "Crossecco" (1) der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie e. V. (DGS). Korrelationsanalysen zeigen, dass sich eine Schmerztherapie mit der Fixkombination aus retardiertem Oxycodon und retardiertem Naloxon (Targin®) im Vergleich zu anderen Opioiden als vorteilhaft - vor allem hinsichtlich Obstipation, Müdigkeit, Leistungsabfall und neurologischen bzw. psychischen Störungen - erwiesen hat.

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Für Patienten mit chronischen Schmerzen ermöglicht eine Schmerztherapie mit starken Opioiden meist einen deutlichen Zugewinn an Lebensqualität. "Neben der Schmerzlinderung ist die Verträglichkeit der Behandlung für den Therapiererfolg entscheidend", erklärt PD Dr. Michael Überall, Präsident der Deutschen Schmerzliga e. V., Vizepräsident der DGS und Medizinischer Direktor des Institutes für Neurowissenschaften, Algesiologie und Pädiatrie (IFNAP) und Leiter des Instituts für Qualitätssicherung in Schmerztherapie und Palliativmedizin (IQUISP), Nürnberg. "Ist diese nicht gewährleistet, kann das eine Opioid-Rotation erfordern oder sogar zum Therapieabbruch führen."

Aus diesem Grund ist die Verträglichkeit für Ärzte ein entscheidender Faktor bei der Opioidtherapie. Das ist das Ergebnis der bundesweiten Querschnittbefragung der DGS "Crossecco"a (1) zum Einsatz von starken Opioiden bei chronischen Schmerzen. Aus Sicht der 4.283 befragten Ärzte tritt Obstipation (49,1%) unter Opioidtherapie am häufigsten auf, gefolgt von Müdigkeit (26,6%), Leistungsabfall (17,8%) und neurologischen bzw. psychischen Störungen (15,7 bzw. 13,3%). Die größten Unterschiede zwischen den Opioiden zeigten sich bei den unerwünschten Arzneimittelwirkungen. Korrelationsanalysen zeigen, dass beim Einsatz der Fixkombination aus retardiertem Oxycodon und retardiertem Naloxon deutlich seltener eine Obstipation festzustellen ist als unter Morphin- oder Oxycodon-Therapie. Die gleichen Unterschiede zeigen sich hinsichtlich Müdigkeit, Leistungsabfall und neurologischen bzw. psychischen Störungen. Darüber hinaus ergaben Korrelationsanalysen, dass sich die Fixkombination auch bezüglich der Anzahl nebenwirkungsbedingter Arbeitsunfähigkeitstage sowie der Häufigkeit entsprechender Krankschreibungen gegenüber Morphin und Oxycodon als überlegen darstellte. "Unsere Befragung verdeutlicht, dass Ärzte Oxycodon/Naloxon aufgrund der starken Wirksamkeit und besonders guten Verträglichkeit einen beträchtlichen Zusatznutzen gegenüber Morphin und Oxycodon attestieren", so Überall. Einen weiteren Nachteil einer Therapie mit Morphin zeigt eine schwedische Registerstudie (2) mit über 50.000 Nicht-Tumorschmerz-Patienten. Demnach haben Patienten, die direkt auf retardiertes Morphin eingestellt werden, ein um 19% höheres Umstellungsrisiko als Patienten unter retardiertem Oxycodon als Erstbehandlung. "Diese Studie ist ein Beleg dafür, dass Morphin als Goldstandard nicht mehr zeitgemäß ist", betont Überall.

Praxis zeigt: Patienten profitieren von effektiver Analgesie und guter Verträglichkeit

Dr. Kai Hermanns, Leiter des Schmerzzentrums Berlin-Prenzlauer Berg der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie e. V. und Leiter des Zentrums für integrative Versorgung Rückenschmerz Berlin - IVR, kann die Vorteile einer innovativen Opioidtherapie bestätigen: „Meine Erfahrung ist, dass sowohl Patienten mit Bewegungsschmerzen als auch Patienten mit neuropathischen Schmerzen von Targin® profitieren.“ Entscheidend für den Therapieerfolg seien Wirksamkeit und Verträglichkeit. "Die effektive Analgesie und das gute Nebenwirkungsprofil ermöglichen es, die Patienten körperlich sowie psychisch zu stabilisieren, ihre Leistungsfähigkeit zu steigern und so ihre Lebensqualität deutlich zu verbessern", so Hermanns. Klinische Daten einer Metaanalyse (3) untermauern diese Praxiserfahrung. Sie zeigen bereits in der ersten Therapiewoche unter Targin® eine signifikante Verbesserung der Darmfunktion und belegen so die starke Wirksamkeit und gute Verträglichkeit der Fixkombination.

a: "Crossecco Studie": cross-sectional, non-interventional evaluation of physicians preferences and experiences with strong-acting opioid analgesics for the treatment of chronic non-malignant pain


Literaturhinweise:
(1) Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e. V., Crossecco Studie, data on file.
(2) Ericson L., et al. (2013):  Opioid rotation in patients initiated on oxycodone or morphine: a register study. Journal of Pain Research 2013:6: 379-386.
(3) Löwenstein O. et al. (2010): Efficacy and safety of combined prolongedrelease oxycodone and naloxone in the management of moderate/severe chronic non-malignant pain: results of a prospectively designed pooled analysis of two randomised, double-blind clinical trials. BMC Clinical Pharmacology, 10:12.

Quelle: Mundipharma-Pressekonferenz "Opioid ist nicht gleich Opioid: Targin überzeugt durch starke Wirksamkeit und gute Verträglichkeit" am 24. Oktober 2013 im Rahmen des Deutschen Schmerzkongresses vom 23. bis 26. Oktober 2013 in Hamburg
 
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