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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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28. Juni 2017

Noduläres Lymphozyten-prädominantes Hodgkin-Lymphom: Rudolf-Virchow-Preis für Sylvia Hartmann

Die Deutsche Gesellschaft für Pathologie hat auf ihrer Jahrestagung vom 22. bis 24. Juni 2017 Prof. Dr. med. Sylvia Hartmann vom Universitätsklinikum der J. W. Goethe Universität, Frankfurt, mit dem diesjährigen Rudolf-Virchow-Preis ausgezeichnet.
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Als innovative Forschungsarbeit, die neue Erkenntnisse zur Pathogenese des seltenen Subtyps des nodulären Lymphozyten-prädominanten Hodgkin-Lymphoms liefert, wurde die Forschungsarbeit von der Jury zur Verleihung des Rudolf-Virchow-Preises gelobt.

Prof. Hartmann ist seit 2013 Oberärztin am Dr. Senckenbergischen Institut für Pathologie am Universitätsklinikum der J. W. Goethe Universität Frankfurt am Main.

Nachweis von drei zentralen Gen-Mutationen

Der Subtyp des Hodgkin-Lymphoms ist eine eher seltene Form namens noduläres Lymphozyten-prädominantes Hodgkin-Lymphom. Bislang war dieser Typ schwer erforschbar, da nur wenige Tumorzellen, in der Regel etwa 1%, in den Gewebeproben vorliegen.

Hartmann analysierte daher zunächst 2 Schlüssel-Fälle, in denen eine Kombination aus Hodgkin- und einem tumorzellreicheren sekundären aggressiven Lymphom vorlagen. Über die Gesamtgenom-Sequenzierung dieses tumorzellreicheren Anteils wurden 3 neue Gene mit Mutationen identifiziert. „Durch die neue molekulargenetische Methode der ultra-tiefen Parallelsequenzierung konnten wir diese Genveränderungen in SGK1, DUSP2 und JUNB mit Hilfe eines Gen-Panels auch in Fällen mit sehr geringem Tumorzell-Gehalt aufspüren“, so die Pathologin.

Auch wenn Therapien für die Praxis noch nicht in Sicht sind, bieten die Forschungsergebnisse bahnbrechende Erkenntnisse zu Schlüssel-Mutationen als Basis für weitere Forschungen.

Weitere Informationen unter www.pathologie-dgp.de
Deutsche Gesellschaft für Pathologie e.V. (DGP)
 
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