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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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10. Februar 2016

Niedrigrisiko-Prostata-CA: Hypofraktionierte RT nicht unterlegen

Bei Männern mit Niedrigrisiko-Prostatakarzinom ist die hypofraktionierte Strahlentherapie mit 70 Gy in 28 Fraktionen über 5,6 Wochen einer konventionellen Strahlentherapie mit 73,8 Gy in 41 Fraktionen über 8,2 Wochen nicht unterlegen. Zu diesem Resultat kommt die randomisierte Nichtunterlegenheitsstudie der NRG Oncology RTOG 0415, vorgestellt von W. Robert Lee in der Oral Abstract Session auf dem 2016 Genitourinary Cancers Symposium.

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Ziel dieser randomisierten Phase-III-Studie (1) war es festzustellen, ob die Effektivität einer hypofraktionierten Strahlentherapie der einer konventionellen Strahlentherapie bei Männern mit Nierdrigrisiko-Prostatakarzinom nicht unterlegen ist. Zu diesem Zweck wurden zwischen April 2006 und Dezember 2009 1.115 Männer mit Prostatakarzinom und einem niedrigen Risiko (T1-2a, Gleason ≤ 6, PSA < 10) 1:1 randomisiert zu einer konventionellen Strahlentherapie (C) mit 73,8 Gy in 41 Fraktionen über 8,2 Wochen (n=547) oder zu einer hypofraktionierten Strahlentherapie (H) mit 70 Gy in 28 Fraktionen über 5,6 Wochen (n=554). Eine Androgensuppression war in dieser Studie nicht erlaubt.

Primärer Studienendpunkt waren „DFS (Disease-free-survival ) Events“. Dazu zählten Todesfälle (ohne Rezidiv), biochemisches Rezidiv, Notwendigkeit einer Salvage-Androgendeprivationstherapie (ADT) und Fernmetastasierung.

Zum Zeitpunkt der Analyse nach einer medianen Nachbeobachtungszeit von 5,8 Jahren wurden 185 Ereignisse („DFS-Events“) dokumentiert (99 im C-Arm und 86 im H-Arm). Lee betonte, dass kein Todesfall aufgrund eines Prostatakarzinoms eingetreten war.

Das 5-Jahres krankheitsfreie Überleben (DFS=disease free survival) lag bei Patienten, die hypofraktionierte Strahlentherapie erhalten hatten bei 86% vs. 85% bei Patienten mit konventioneller Strahlentherapie (HR 0,85; KI 0,64-1,14). Ein biochemisches Rezidiv war nach 5 Jahren bei 6% der Patienten im H-Arm und bei 8% im C-Arm aufgetreten (HR 0,77; 95% KI 0,51-1,17).

Die Rate an frühen unerwünschten Ereignissen unterschied sich in beiden Behandlungsarmen nicht signifikant, berichtete Lee. Späte unterwünschte Ereignisse waren insgesamt häufiger unter hypofraktionierter Strahlentherapie. Zurückzuführen ist dies aber nur auf einen Anstieg der Grad 2 Toxizitäten, sagte Lee.

Die Schlussfolgerung des Referenten: Bei Männern mit einem Niedrigrisiko-Prostatakarzinom ist eine hypofraktionierte Strahlentherapie einer konventionellen Strahlentherapie nicht unterlegen bei einem moderaten Anstieg der späten unerwünschten Ereignisse von Grad 2.

http://meetinglibrary.asco.org/content/156780-172

 

as
2016 Genitourinary Cancers Symposium, Virtual Meeting
Literatur:

(1) J Clin Oncol 34, 2016 (suppl 2S; abstr 1)

 
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