Mittwoch, 23. August 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
11. März 2015

Neues zu Abirateronacetat beim mCRPC

Für die rund 27.000 Patienten mit metastasiertem kastrationsresistenten Prostatakarzinom (mCRPC) stehen insgesamt sechs Therapieoptionen zur Verfügung. Die stärkste Empfehlung für die Erstlinientherapie hat Abirateronacetat (Zytiga®). Nach der kürzlich präsentierten finalen Analyse der Zulassungsstudie COU-AA-302 kann der Androgenbiosynthese-Hemmer gegenüber Placebo das Überleben signifikant verlängern.

Anzeige:
 
 

"Die Anwendung von Abirateronacetat in der Erstlinientherapie hat sich in der Klinik durchgesetzt", betonte Prof. Kurt Miller, Charité Berlin. Grund dafür seien die positiven Ergebnisse aus der finalen Analyse der Zulassungsstudie COU-AA-302 (1). In dieser Phase-III-Studie hatten 1.088 nicht oder mild symptomatische mCRPC-Patienten, bei denen eine Chemotherapie noch nicht indiziert war, Abirateronacetat (n=546) oder Placebo (n=542) erhalten. Die finale Datenanalyse erfolgte nach einem medianen Follow-up von 49,4 Monaten. Zu diesem Zeitpunkt betrug das mediane Gesamtüberleben unter Abirateronacetat/Prednison 34,7 Monate im Vergleich zu 30,3 Monaten unter Placebo/Prednison (HR 0,80, p=0,0027). Die Signifikanz wurde erreicht, obwohl 44% der Patienten im Placebo-Arm - beispielsweise aufgrund eines Progresses - zu Abirateronacetat wechselten. Wie schon zuvor in Interimsanalysen gezeigt, war Abirateronacetat auch beim radiologisch progressionsfreien Überleben (rPFS), einem weiteren koprimären Endpunkt, sowie in allen sekundären Endpunkten dem Vergleichsregime signifikant überlegen. So verzögerte der Androgenbiosynthese-Inhibitor die mediane Zeit bis zum Beginn der Chemotherapie, bis zum Beginn der Opiattherapie, bis zum PSA-Progress und bis zur Verschlechterung des ECOG-Status.

Starten mit Abirateronacetat

Miller äußerte sich auch zur Sequenztherapie beim mCRPC mit Hinweis auf eine weitere Studie (2). Demnach zeigen Patienten nach Progress unter Abirateronacetat ein gutes Ansprechen auf eine Therapie mit Taxanen: Bei 47% der Patienten fiel der PSA-Wert um mindestens die Hälfte, die mediane Zeit bis zur erneuten PSA-Progression betrug 7,6 Monate. "Damit ist Docetaxel auch in der Zweitlinie nach Abirateronacetat gut wirksam", so Miller. Er halte es deshalb für sinnvoll, die Therapie mit Abirateronacetat zu beginnen und später mit Docetaxel fortzusetzen.

Dr. Beate Grübler (bg), Hannover

Literaturhinweise:
(1) Ryan CJ et al. Lancet Oncol 2015;16(2):152-160
(2) De Bono JS et al. J Clin Oncol 2015;33(suppl 7:abstr 184

Quelle: Quelle: Fachpressekonferenz „ASCO-GU 2015: Metastasiertes Prostatakarzinom: Was ändert sich, was bleibt?“, Düsseldorf, 4 März 2015. Veranstalter: Janssen-Cilag
 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!



Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
NET
CML
CUP
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
ASCO 2017