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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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25. April 2017

Markteinführung von Alecensa

Neue Therapie bei ALK-positivem NSCLC

Ab Mai steht mit Alecensa® (Alectinib) eine neue Therapie für Patienten mit ALK-positivem, nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom (NSCLC), die mit Crizotinib vorbehandelt wurden, zur Verfügung. Alecensa überzeugt mit einer hohen systemischen Wirksamkeit und einem bisher unerreichten ZNS-Ansprechen. Dabei ist Alecensa sicher und gut verträglich. Die Ergebnisse der Zulassungsstudien sowie erste Praxiserfahrungen mit dem neuen Wirkstoff überzeugen Experten.

Alecensa wirkt gezielt

„Das ALK-positive NSCLC ist eine besondere Form des Bronchialkarzinoms, bei dem durch eine Chromosomen-Translokation überaktive ALK-Fusionsproteine entstehen. Alecensa setzt an diesem Punkt an und bindet hoch selektiv an die ALKinase-Domäne. Dadurch werden die Signalkaskaden inhibiert, die Apoptose induziert und die Tumorzellproliferation gehemmt. Das Wachstum und die Vermehrung der Tumorzellen werden folglich reguliert“, fasste Prof. Michael Thomas, Heidelberg, das Wirkprinzip des Tyrosinkinase-Inhibitors zusammen. Ein weiterer Vorteil sei, dass Alecensa bei den wichtigsten und häufigsten der bekannten ALK-Translokationen wirksam ist (1,2,3).
 
Abb. 1: Wirkmechanismus von Alecensa
Darstellung des Wirkmechanismus von Alectinib


Die überzeugende Wirksamkeit von Alecensa zeigt sich in den Ergebnissen einer gepoolten Analyse der Zulassungsstudien NP28673 (4) und NP28761 (5): Über die Hälfte (51,3%) der Patienten sprach auf die Therapie an, bei einer Krankheitskontrollrate von 78,8% (6). Die Patienten erreichten eine mediane progressionsfreie Überlebenszeit von 8,3 Monaten (6).

Zudem führte Alecensa zu einem bisher nicht erreichten ZNS-Ansprechen, da es die Blut-Hirn-Schranke überwindet (7) und im Gehirn verbleibt. So kann es aktiv gegen ZNS-Metastasen wirken. „Das macht Alecensa zu einem wichtigen Fortschritt für Patienten mit ALK-positivem Bronchialkarzinom, da über die Hälfte dieser Patienten trotz Vorbehandlung Hirnmetastasen entwickelt“, betonte Thomas die nachhaltige Wirkung im ZNS. Bei fast zwei Drittel (64%) der Patienten mit ZNS-Läsionen gingen diese teilweise oder ganz zurück (ZNS-ORR) – 22% der Patienten erreichten eine Komplettremission (CR) (8).

Praxis bestätigt die Studiendaten

Erste Erfahrungen aus der klinischen Praxis bestätigen die Daten aus den Zulassungsstudien. So berichtete Dr. Claus-Peter Schneider, Bad Frankenhausen, anhand zweier Kasuistiken, dass „ein klarer Vorteil von Alecensa neben der sehr guten Wirksamkeit auch das überzeugende Nebenwirkungsprofil ist. Die Verträglichkeit von Alecensa ist objektiv und subjektiv, verglichen mit den anderen zugelassenen ALK-Inhibitoren sowie Chemotherapie, extrem gut.“ Diese Beobachtung konnte auch in den Zulassungsstudien gezeigt werden: Die häufigsten Nebenwirkungen aller Grade waren Obstipation (36%), Ödeme (34%), Myalgien (31%) und Übelkeit (22%) (8). Nebenwirkungen vom Grad ≥ 3 waren selten (8).


▼ Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung zu melden. Bitte melden Sie Nebenwirkungen an die Roche Pharma AG (grenzach.drug_safety@roche.com oder Fax +49 (0)7624 / 14 - 3183) oder an das Paul-Ehrlich-Institut (https://humanweb.pei.de oder Fax: +49 (0)6103 / 77-1234).
Roche
Literatur:
(1) Sakamoto H et al., Cancer Cell 2011; 19: 679-690
(2) Kodama T et al., Cancer Lett 2014; 351(2): 215-221
(3) Kinoshita K et al., Bioorg Med Chem 2012; 20(3): 1271-1280
(4) Ou SHI et al., J Clin Oncol 2016; 1; 34(7): 661-668
(5) Shaw AT et al., Lancet Oncol 2016; 17(2): 234-242
(6) Yang JCH et al., J Thorac Oncol 2017; 12(S1): 614
(7) Kodama T et al., Cancer Chemother Pharmacol 2014; 74: 1023-1028
(8) Fachinformation Alecensa®; Stand: Februar 2017
 
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