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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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18. Mai 2015

Neue Patientenbroschüre zu GIST verfügbar

Die neue Patientenbroschüre "Gastrointestinale Stromatumoren (GIST)" kann ab sofort und kostenlos bestellt oder online heruntergeladen werden. Die Broschüre richtet sich an Angehörige, Patienten sowie Interessierte und bietet einen umfassenden Überblick über das Krankheitsbild GIST und die derzeit angewandten Diagnose- und Therapiemöglichkeiten.

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GIST zählt mit einer Inzidenz von rund 1.200 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland zu den seltenen Krebserkrankungen (1). Diese malignen Weichteiltumoren gehen mit unspezifischen Symptomen, wie z.B. Bauchschmerzen, Völlegefühl oder der Zunahme des Bauchumfangs, einher (2). Dies führt häufig zu einer überraschenden Diagnose, die bei Betroffenen und deren Angehörigen zahlreiche Fragen aufwirft: Was sind GIST? Wo und wie entstehen GIST? Welche Therapiemöglichkeiten kommen für mich in Frage?

Fragen beantworten, Betroffene unterstützen

Im Fokus dieser Broschüre, die über über die Webseite www.leben-mit-gist.de abgerufen werden kann, steht die Aufklärung und Unterstützung von Betroffenen bei der Bewältigung ihrer Erkrankung. Sie informiert in einzelnen Kapiteln über das Krankheitsbild GIST, die Diagnose und Prognose, die Behandlungsmöglichkeiten und die Nachsorge. Zudem verdeutlicht sie den Stellenwert einer interdisziplinären Betreuung von Betroffenen in Sarkom- bzw. GIST-Zentren. Relevante Webseiten sowie ein Lexikon medizinischer Fachbegriffe runden den Informationsgehalt ab.

Die Entstehung des Krankheitsbildes und die derzeit angewandten Diagnoseverfahren, wie z.B. die histologische Untersuchung als Nachweis für das Vorliegen von GIST, werden ausführlich erläutert. In diesem Zusammenhang wird die molekulargenetische Mutationsanalyse des Tumorgewebes als Grundlage für die medikamentöse Therapiewahl hervorgehoben (3). Zusätzlich hat die Genanalyse eine prognostische Aussagekraft über das Rezidivrisiko.

Die Therapiewahl ist entscheidend

Welcher Tyrosinkinasehemmer für die medikamentöse Therapie ausgewählt werden sollte, gibt die Genanalyse vor. Bei 85% der GIST-Patienten wird dabei eine Mutation im c-KIT-Gen nachgewiesen (4). Die Standardtherapie für diese Patienten ist der Tyrosinkinaseinhibitor Imatinib (Glivec®) (3). Die Imatinib-Behandlung wird gleichermaßen für Patienten mit primären GIST, die ein hohes postoperatives Rezidivrisiko aufweisen, sowie für Patienten mit fortgeschrittenen GIST, die sich zugleich durch Metastasenbildung auszeichnen können, empfohlen (3,5).

Literaturhinweise:
(1) https://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/weitere-tumorarten/gist.php (Zuletzt aufgerufen am: 07.05.2015).
(2) https://www.dgho-onkopedia.de/de/onkopedia/leitlinien/gastrointestinale-stromatumore-gist (Zuletzt aufgerufen am: 07.05.2015).
(3) ESMO/European Sarcoma Network Working Group et al.: Gastrointestinal stromal tumours: ESMO Clinical Practice Guidelines for diagnosis, treatment and follow-up. Ann Oncol 2014; 25(Suppl 3): iii21-iii26.
(4) Lasota J, Miettinen M. KIT and PDGFRA mutations in gastrointestinal stromal tumors (GISTs). Semin Diagn Pathol 2006; 23: 91-102.
(5) Fachinformation Glivec® Filmtabletten (Stand: Februar 2015).

Quelle: Novartis
 
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