Sonntag, 20. August 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
Fachinformation
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
03. November 2016

Nachbildung einer Blutstammzellnische

Mit gleich drei medizinischen Neuerungen war das Universitätsklinikum Jena (UKJ) auf der diesjährigen Internationalen Erfindermesse in Nürnberg vertreten. Die aus interdisziplinären Kooperationsprojekten entstandenen Innovationen zielen ab auf die Verbesserung der Diagnostik auf der Intensivstation und der Behandlungsmöglichkeiten chronischer Wunden und Stammzelltransplantationen. Sie wurden in Zusammenarbeit mit Unterstützung des PATON Patentmanagement Thüringer Hochschulen zum Patent angemeldet.
Anzeige:
 
 
Nachbau für Stammzellfabriken

Die Kinderonkologen des UKJ stellen erneut die Nachbildung einer Blutstammzellnische vor, die sie gemeinsam mit Wissenschaftlern der TU Ilmenau entwickelt haben. Damit bauen sie die spezielle Konstruktion der Gewebefabriken im Knochenmark nach, in denen sich die Blutstammzellen bilden. "Patienten profitieren bei einer Stammzelltransplantation von hohen Stammzellmengen, die leider oft nicht zur Verfügung stehen, und Blutstammzellen lassen sich unter den bisherigen in-vitro-Bedingungen kaum vermehren", so Prof. Dr. James Beck, Direktor der Jenaer Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. In der nachgebildeten Stammzellnische wachsen die Zellen nachweislich gut heran.

Vollblutanalyse in einer Stunde

Mit der Anordnung für eine individualisierte Patientenblutanalyse wollen Intensivmediziner des UKJ zusammen mit Wissenschaftlern des Leibniz-Institutes für Photonische Technologien IPHT insbesondere auf der Intensivstation schnell ein aussagekräftiges Ergebnis liefern. "Mit derzeitigen Methoden muss für fast jeden Parameter ein anderer, teilweise aufwändiger Analyseschritt durchgeführt werden", so Prof. Dr. Michael Bauer, Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Die neuartige Probenkartusche vereint ein Holografie-Modul für das klassische Blutbild, ein Ramanspektroskopie-Modul, das den Aktivierungszustand der Zellen erfasst, und ein Fluoreszenzmodul zur Konzentrationsmessung wichtiger Biomarker im Blut. Das Analyseergebnis liegt nach nur einer Stunde vor.

Magnetpflaster fördert Heilung chronischer Wunden

Prof. Dr. Ingrid Hilger entwickelte eine beliebig formbare Wundauflage, in die magnetische Materialien eingebettet sind. "Diese Eisen-Nanopartikel lassen sich im äußeren Magnetfeld zur Wärmefreisetzung anregen. Das geschieht punktgenau und in einem individuellen zeitlichen Therapieregime", so die Leiterin der Arbeitsgruppe Experimentelle Radiologie. Die gezielte Wärme fördert die Gefäßneubildung und kann so die Heilung chronischer Wunden unterstützen. In das biokompatible und biologisch abbaubare Trägermaterial lassen sich zudem antiseptische oder wachstumfördernde Wirkstoffe einbringen. Das innovative Verbandmaterial lässt sich bei äußeren Wunden, aber auch bei chirurgischen Eingriffen als Implantat oder Nahtmaterial verwenden.
Universitätsklinikum Jena
 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!



Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
NET
CUP
CML
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
ASCO 2017