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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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09. Mai 2012

NSCLC und EGFR-Wildtyp: 18 Monate Überleben unter Cisplatin/Gemcitabin plus Bevacizumab

Die im Rahmen der 53. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie (DGP) präsentierten Ergebnisse der INNOVATIONS-Studie (1) haben die Daten der Studien AVAiL und SAiL bestätigt, dass Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC von Bevacizumab (Avastin®) zusätzlich zu einer Cisplatin-basierten Chemotherapie profitieren: Das mediane Überleben in der Subgruppe der EGFR-Wildtyp-Patienten lag bei 18 Monaten.
Bei 161 der 224 Patienten der INNOVATIONS-Studie war der EGFR-Status bekannt. 90% der Patienten hatten ein Adenokarzinom. Es ergab sich ein medianes progressionsfreies Überleben (PFS) von 7,7 Monaten bei einem medianen Gesamtüberleben (OS) von 16,3 Monaten unter Bevacizumab plus Cisplatin/Gemcitabin. Dies entspricht den Gesamtüberlebensdaten der AVAiL- und SAiL-Studie (OS=13,6 Monate bzw. 14,7 Monate), betonte PD Dr. Stefan Hammerschmidt, Leipzig.

Besonders auffällig war, dass v.a. EGFR-Wildtyp-Patienten von der Bevacizumab-Gabe zusätzlich zur Chemotherapie profitierten. 129 der 224 eingeschlossenen Patienten hatten diesen nicht-mutierten EGF-Rezeptor, davon erhielten 70 Bevacizumab + Cisplatin/Gemcitabin, die restlichen 59 erhielten Bevacizumab plus Erlotinib.

Bei den Wildtyp-EGFR-Patienten unter Cisplatin/Gemcitabin plus Bevacizumab betrug das PFS 8,4 Monate (95% CI 6,7-9,7), das OS lag bei 18 Monaten (Abb. 1). Die Ansprechrate der Wildtyp-Patienten lag bei 41% gegenüber 37% im Gesamtkollektiv. „Bei nicht-plattenepithelialer Histologie und bei Tolerabilität einer Platin-haltigen Chemotherapie in der Erstlinientherapie sollten die Patienten, die keine aktivierende Mutation am EGF-Rezeptor haben, zusätzlich Bevacizumab erhalten“, sagte Hammerschmidt. Die einzigen Kontraindikationen, betonte er, seien Hämoptysen in der Anamnese und eine Plattenepithelkarzinom-Histologie. Dagegen sei das pulmonale Blutungsrisiko unter Bevacizumab nicht höher, auch nicht bei ZNS-Prozessen oder Kavernenbildung, wie ein Expertengremium kürzlich festgestellt hat; dies seien daher keine Kontraindikationen (2).
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In der Studie AVAPERL untersuchte man eine Therapie mit Cisplatin/Pemetrexed plus Bevacizumab firstline mit der anschließenden Weiterbehandlung bis zum Progress mit entweder Bevacizumab allein oder Bevacizumab plus Pemetrexed. Der Endpunkt des Gesamtüberlebens ist noch nicht erreicht, doch das progressionsfreie Überleben bei den nicht-selektionierten NSCLC-Patienten lag unter der Kombination von Bevacizumab und Pemetrexed bei bislang noch nicht erzielten 10,2 Monaten (3).
ab

Literaturhinweise:
(1) Thomas M, et al. J Clin Oncol 2011; 29: 15s (suppl) Abstract 7504
(2) Reck M, et al. Ann Oncol 2010; 21 (9): 1804-1809
(3) Barlese F, et al. EMCC 2011; LBA 34
Quelle: Roche-Satellitensymposium und Pressekonferenz im Rahmen des Pneumologen-Kongresses, 30.03.2012, Nürnberg
 
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