Samstag, 19. August 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
30. Juli 2014

Myelofibrose: Bessere Lebensqualität dank Ruxolitinib

Ruxolitinib, der selektive und oral zu applizierende Inhibitor der Januskinasen JAK1 und JAK2, ist seit 2012 zugelassen und hat sich laut aktueller Daten auch in der Langzeittherapie der Myelofibrose bewährt. Weil Ruxolitinib (Jakavi®) als erster Vertreter der JAK1/2-Inhibitoren zu einer raschen und anhaltenden Verbesserung der Lebensqualität führt, wird der immense Leidensdruck von den Patienten genommen.

Anzeige:
 
 

Die Myelofibrose ist zwar selten, verursacht aber häufig einen hohen Leidensdruck. Mit dem selektiven JAK1/2-Inhibitor sind erstmals patientenrelevante Ziele zu realisieren, sagte Prof. Andreas Reiter, Mannheim. Das zeigten die 3,5-Jahres-Daten der Phase-III-Studie COMFORT II (COntrolled MyeloFibrosis Study with ORal JAK Inhibitor Therapy). So wurde die Splenomegalie unter der Langzeitgabe von Ruxolitinib bei 52% der Patienten um mindestens 35% gegenüber dem Ausgangswert reduziert. In der Gruppe mit der besten verfügbaren Therapie traf das nur auf 1,4% zu. Die Verkleinerung der Milz hielt im Median fast 2,8 Jahre lang an.

Bereits frühere Auswertungen der Studien COMFORT I und II deuteten auf eine höhere Wahrscheinlichkeit des Überlebens hin. Diese Anzeichen wurden jetzt durch das COMFORT-II-Update weiter gefestigt, wie Reiter sich ausdrückte. Außerdem wird die für die Myelofibrose charakteristische Fibrose des Knochenmarks allem Anschein nach durch die langfristige Behandlung mit Ruxolitinib stabilisiert oder sogar verbessert.

"Mit Ruxolitinib können wir den Patienten eine wirksame Behandlung der Symptome ermöglichen und somit deren Lebensqualität deutlich verbessern", unterstrich Dr. Michaela Schwarz, Berlin. Das lässt sich damit erklären, dass Ruxolitinib durch die JAK1-Hemmung die Freisetzung proinflammatorischer Zytokine verringert und folglich die Symptomatik zurückdrängt. Und davon profitieren vor allem die Patienten mit ausgeprägter Fatigue, die vielfach nicht durch eine Anämie, sondern primär durch hohe und dysregulierte Zytokinspiegel ausgelöst wird.                                                                        
kbf

Quelle: Pressegespräch "MPN-Therapie am Puls der Zeit: Post-ASCO/EHA-Update zu Tasigna & Jakavi", Frankfurt am Main, 23. Juli 2014; Veranstalter: Novartis Pharma GmbH, Nürnberg
 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
STICHWÖRTER:



Anzeige:
 
 
Anzeige:
Zur Fachinformation
 
 
 
Themen
NET
CML
CUP
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
EHA 2017