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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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25. Mai 2012

Multigen-Test bei Brustkrebs: Einheitliche Qualitätsstandards in örtlichen Pathologien

Mit EndoPredict® steht der erste Multigen-Test der zweiten Generation zur Prognosebestimmung bei Brustkrebs zur Verfügung. Der Test identifiziert die Patientinnengruppe, die unter alleiniger endokriner Behandlung und ohne Chemotherapie eine mehr als 95-prozentige Wahrscheinlichkeit für ein Metastase-freies Überleben von mindestens zehn Jahren erwarten kann. Er ist weltweit der erste Test seiner Art, der qualitätskontrolliert in den Pathologischen Instituten durchgeführt werden kann, auf deren Analyse die behandelnden Ärzte im Brustzentrum ihre Therapieentscheidungen stützen. Ein zeitaufwändiger Versand in ausländische Firmenlabors entfällt daher und die Kosten für die Durchführung des EndoPredicts werden von den gesetzlichen Krankenkassen für ambulante Patientinnen erstattet. Die gleichbleibende Qualität bei der Durchführung des Tests durch die Pathologischen Institute wurde nun eindrucksvoll in einem Ringversuch belegt (Denkert et al., Virchows Arch., (2012) 460: 251-259).
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Aufgabe des EndoPredict-Tests ist es, die Brustkrebspatientinnen zu identifizieren, die mit alleiniger antihormoneller Therapie optimal behandelt werden können und bei denen auf eine belastende Chemotherapie verzichtet werden kann. Hierfür wird auf der Basis des Aktivitätslevel von zwölf Genen der EndoPredict-Score (EP-Score) ermittelt und auf einer Skala von 0 bis 15 angegeben. Werte bis einschließlich fünf entsprechen dabei der Niedrigrisikogruppe, in der nach den vorliegenden Daten eine Chemotherapie nicht zwingend erforderlich ist.

Insgesamt haben sieben pathologische Institute aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ab Sommer 2011 an einem sequenziellen Ringversuch teilgenommen und den EP-Score von Test-Tumoren bestimmt. Alle Institute haben alle Proben - mit exzellenter Korrelation der einzelnen Werte untereinander - der korrekten Risikogruppe zugeordnet. Somit konnte belegt werden, dass EndoPredict in qualifizierten Instituten für Pathologie konstante Ergebnisse liefert.

„Wir freuen uns über das eindeutige Ergebnis“, sagt Prof. Manfred Dietel, Leiter des Instituts für Pathologie der Charité in Berlin. „Das Ergebnis bestätigt den hohen Qualitätsstandard in den pathologischen Instituten und einen hohen technischen Reifegrad des EndoPredict-Tests. Zuvor wurde mitunter gefordert, dass Tests dieser Art nur in zentralen Firmenlabors durchgeführt werden sollten. Der Ringversuch hat gezeigt, dass diese Forderung keine wissenschaftlich fundierte Grundlage hat. Vielmehr belegen die Daten, dass die qualitätsgesicherte Durchführung der Analysen in zertifizierten Pathologischen Instituten höchsten Ansprüchen genügt.“

Die Durchführung des Tests in der örtlichen Pathologie hat zudem den Vorteil, dass das Ergebnis oft innerhalb eines Tages vorliegt und der Patientin mitgeteilt werden kann. „Das Ergebnis wird dann von den betreuenden Fachärzten vor dem Hintergrund aller Informationen beurteilt und bietet eine große Hilfestellung bei der Therapieempfehlung“, erklärt Prof. Walter Jonat, Direktor der Frauenklinik am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel.

Der EndoPredict kann dabei sowohl durch Analyse des OP-Präparats als auch einer fixierten Stanzbiopsie bestimmt werden. Anders als bei anderen Multigen-Tests beeinflusst die Entnahme einer Stanzbiopsie die Ergebnisse nicht (Müller et al., Journal of Clinical Pathology, 2012). „Für unsere Patientinnen hat dies den großen Vorteil, dass oft schon schnell nach Diagnose des Tumors die entlastende Mitteilung gemacht werden kann, dass auf eine Chemotherapie verzichtet werden kann“, erläutert Jonat.
Quelle: Sividon Diagnostics
 
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