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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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17. Januar 2017

Molekularanalyse weist Plattenepithel- und Adenokarzinome des Ösophagus als unterschiedliche Entitäten aus

Nach einer Analyse von 164 Ösophaguskarzinomen, 359 Magen-Adenokarzinomen und 36 Adenokarzinomen am ösophagogastralen Übergang kommt das Cancer Genome Atlas Research Network zu dem Schluss, dass – über die bekannten histologischen und epidemiologischen Unterschiede hinaus – ösophageale Plattenepithelkarzinome und ösophageale Adenokarzinome unterschiedliche Entitäten sind. Die Analyse umfasste Whole-Genome-Sequencing, DNA-Methylierungs-Profiling sowie mRNA- und micro-RNA-Sequencing.
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Ösophageale Plattenepithelkarzinome ähneln Plattenepithelkarzinomen anderer Organe mehr, als sie Ähnlichkeiten mit Ösophagus-Adenokarzinomen aufweisen.

3 Subklassen für Ösophageale Plattenepithelkarzinome wurden gefunden, keine zeigte einen ätiologischen Einfluss von Humanem Papilloma-Virus (HPV). Stattdessen zeigten sich genomische Amplifikationen von CCND1 and SOX2 und/oder TP63.

Bei Adenokarzinomen waren ERBB2, VEGFA, GATA4 und GATA6 häufiger amplifiziert.

Ösophagus-Adenokarzinome und Adenokarzinome des Magens möglicherweise eine einzige Entität

Ösophagus-Adenokarzinome ähnelten in ihrer chromosomalen Instabilität stark Adenokarzinomen des Magens, sodass es sich bei diesen beiden möglicherweise um eine einzige Entität handeln könnte. Einige molekulare Eigenschaften inklusive DNA-Hypermethylierung treten bei Ösophagus-Adenokarzinomen jedoch unproportional auf.

Das Cancer Genome Atlas Research Network hat mit diesen Daten zunächst eine Grundlage geschaffen, um rationalere Kategorisierungen dieser Tumoren (und Therapiemöglichkeiten) vornehmen zu können.
(übers. v. AB)
Lancet 2017
Literatur:
Talha Khan Burki
Definitions of oesophageal cancer
12 January 2017
Lancet 2017
DOI: http://dx.doi.org/10.1016/S1470-2045(17)30018-9
 
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