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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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22. Mai 2015

Modell zum Progressionsverlauf beim Kolorektalkarzinom entwickelt

Wissenschaftler vom Hubrecht Institute und dem University Medical Center Utrecht haben mit Zellkulturen ein Modell zum menschlichen Verlauf von Dickdarmkrebs entwickelt. Das Model ahmt die Patientensituation mehr nach als bislang jedes andere. Es ermöglicht Forschern bei der Entstehung von Kolonkrebs den Verlauf zu untersuchen, um mit neuen Medikamenten dem Tumor entgegenwirken zu können.

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Die jüngsten Entwicklungen innerhalb der organoiden Technologie von Hans Clevers und seinen Kollegen ermöglichen es, dass unter Laborbedingungen gesundes menschliches Gewebe gezüchtet werden kann. Organoide rekapitulieren praktisch menschliches Gewebe und sind genetisch stabil. Durch die Anwendung dieser Technologie ist es nun im Labor von Clevers erfolgreich gelungen ein Modell zum Verlauf von Dickdarmkrebs zu entwickeln.

Dickdarmkrebs zählt zu den häufigsten und tödlich verlaufenden Krebsarten. Wie jeder Tumor entsteht dieser Krebs durch Mutationen in den Zellgenen. Im Vergleich zu gesunden Zellen haben viele Darmkrebszellen sehr unstabile Gene mit oft 100 bis 1.000 Mutationen. Das macht es so schwierig herauszufinden, welche Mutationen für die Entstehung und das Überleben der Tumorzellen entscheidend sind. Die Mutationen könnten Angriffspunkte für die therapeutischen Interventionen sein. Jedoch gab es bislang kein gutes Modell, welches diese Mutationen am Menschen untersucht. Hier wurden nun die 4 häufigsten Genmutationen beim Kolorektalkarzinom, APC, P53, KRAS, SMAD4, an menschlichen intestinalen Stammzellen herbeigeführt. Nach Xenotransplantation der mutierten Stammzellen in Mäuse enstanden invasive Karzinome. Der kombinierte Verlust von APC und P53 wurde als ausreichend für das Entstehen einer extensiven Aneuploidie angesehen, was Tumorprogress bedeutet.

(übers. v. Red.)

Literaturhinweis:
Drost J, Van Jaarsveld RH, Ponsioen B, et al.
Sequential cancer mutations in cultured human intestinal stem cells
Nature, 29 April 2015
http://www.nature.com/nature/journal/v521/n7550/full/nature14415.html

 

 
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