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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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18. April 2012

Mehr Raum für Kinderkrebs-Forschung: Deutsche Krebshilfe fördert Institutsanbau in Frankfurt

Um den Anforderungen moderner Krebsmedizin gerecht zu werden, wurde das Institut für Experimentelle Tumorforschung in der Pädiatrie der Frankfurter Goethe-Universität durch einen Anbau erweitert. Die Deutsche Krebshilfe hat sich mit 225.000 Euro an den Baukosten beteiligt. Das neue Gebäude eröffnet den Wissenschaftlern zahlreiche weitere Forschungsmöglichkeiten. Unter der Direktorin des Instituts, Professor Dr. Simone Fulda, die bereits seit 18 Jahren Krebs bei Kindern erforscht, suchen sie nach neuen Therapieansätzen für die betroffenen Kinder und Jugendlichen.
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„Wenn ich groß bin, möchte ich gesund sein“ steht auf einem Plakat der „Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder“, die das Kinderkrebs-Forschungsinstitut 2005 gegründet hat. Das Plakat hat ein achtjähriger Patient gemalt. Einen wichtigen Beitrag, um seinen Wunsch zu erfüllen, leisten die Forscher aus Fuldas Team. „Um wirkungsvollere Therapien zu entwickeln, müssen wir untersuchen, wie eine Krebserkrankung überhaupt erst entsteht“, erläutert Fulda. „Unsere wichtigste Aufgabe ist es, die biologischen Besonderheiten von kindlichen Krebsarten besser zu verstehen. Zudem reagiert der Körper eines Kindes ganz anders auf die gängigen Behandlungsmethoden als der eines Erwachsenen.“

Die Frankfurter Forscher beschäftigen sich mit einem zentralen Thema der onkologischen Forschung: die so genannte Apoptose – das Selbstmord-Programm der Zelle. In gesunden Zellen ist die Apoptose ein wichtiger Schutzmechanismus, mit dem der Körper funktionsuntüchtige, nicht mehr benötigte oder bösartig veränderte Zellen in den Freitod treibt. Wird das Selbstmord-Programm jedoch durch einen genetischen Defekt gestört, reagieren die Zellen nicht mehr auf die Todes-Signale und teilen sich ungehindert weiter. Als Folge kann aus den entarteten Zellen ein bösartiger Tumor entstehen. Die Forscher wollen nun herausfinden, welche Faktoren im kindlichen Organismus dabei eine Rolle spielen.

Bisher verfügte das Team um Fulda über 1.000 Quadratmeter Laborfläche. Durch den von der „Frankfurter Stiftung für krebskranke Kinder“ initiierten, 1,25 Millionen Euro teuren Anbau kommen noch einmal 230 Quadratmeter hinzu. Das neue zweistöckige Gebäude wurde zudem mit modernster Labortechnik ausgestattet.

Darüber hinaus sind die Voraussetzungen für einen schnellen Einsatz der gewonnenen Erkenntnisse im klinischen Alltag sichergestellt: „Die enge Anbindung des Instituts an das Universitätsklinikum Frankfurt ist das Bindeglied zwischen Grundlagenforschung und klinischer Anwendung – so kommen die Forschungsergebnisse den jungen Patienten schnell zu Gute“, betont Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe.
 
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