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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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09. Februar 2017

Mechanismus zur Kontrolle der angeborenen Immunabwehr

Wie kontrolliert unser Körper seine gefährlichen Waffen zur unmittelbaren Verteidigung gegen Pathogene, ohne dabei die eigenen Zellen zu schädigen? Dies untersuchte jetzt eine internationale Forschergruppe. Sie fanden einen neuen Mechanismus, der sicherstellt, dass die Stimulation der angeborenen Immunabwehr verlässlich gezügelt wird.
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Interferone starten in den Zielzellen ein Abwehrprogramm, welches die Ausbreitung des Pathogens auf die gesunde Zelle massiv erschwert. Allerdings werden durch die Abwehrmaßnahmen auch die gesunden Zellen geschädigt, so dass diese angeborene Immunabwehr ein zweischneidiges Schwert darstellt. Daher ist es für den Organismus überlebenswichtig, das Ausmaß dieser Abwehr mittels molekularer Regulatoren sehr genau zu kontrollieren. Forscher vom Fachbereich Biologie/Chemie der Universität Osnabrück fanden heraus, dass ein wichtiger solcher Regulator einen Effektor benutzt, der zentrale Aufgaben bei der Signalvermittlung in der Zielzelle übernimmt.

"Diese unmittelbare Kopplung von Regulator und Effektorprotein sorgt dafür, dass die angeborene Immunabwehr immer in einer produktiven Balance gehalten wird und so der Organismus vor einer Überreaktion geschützt wird", so der Biophysiker Prof. Dr. Jacob Piehler tätig an der Universität in Osnabrück. Dieses mechanistische Verständnis der Funktion des Regulators eröffnet neue therapeutische Strategien, um zum Beispiel virale Erkrankungen oder Krebs durch gezielte Unterstützung körpereigener Abwehrmechanismen zu bekämpfen.
 
Universität Osnabrück
Literatur:
Kei-ichiro Arimoto, Sara Löchte, Samuel A Stoner et al.
STAT2 is an essential adaptor in USP18-mediated suppression of type I interferon signaling. In: Nature Structural and Molecular Biology.
Artikel DOI: 10.1038/nsmb.3378.
http://www.nature.com/nsmb/journal/vaop/ncurrent/full/nsmb.3378.html
 
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