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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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20. Juli 2015

Metastasiertes HER2-positives Mammakarzinom zeitgemäß therapieren

Die Arbeitsgemenschaft Gynäkologischer Onkologen (AGO) bewertet die Firstline-Kombination aus Pertuzumab, Trastuzumab und Docetaxel sowie den Einsatz von Trastuzumab Emtansin in der Secondline-Therapie des metastasierten HER2-positiven Mammakarzinoms als einzige Regimes mit einem Doppelplus – zu Recht.

Der HER2/neu-Wachstumsfaktor-Rezeptor ist als Target in der Therapie des HER2-positiven Mammakarzinoms längst entdeckt. Als effektivste First-line-Therapie für Patientinnen mit metastasiertem HER2-positivem Mammakarzinom gilt inzwischen die doppelte Antikörper-Blockade mit Pertuzumab (Perjeta®) und Trastuzumab (Herceptin®), in Kombination mit Docetaxel. Dies belegen die finalen Daten der Zulassungsstudie CLEOPATRA: Die zusätzliche Behandlung mit Pertuzumab verlängerte das mediane Gesamtüberleben signifikant und klinisch relevant um 15,7 Monate auf nahezu fünf Jahre gegenüber einer alleinigen Behandlung mit Trastuzumab plus Docetaxel (56,5 Monate vs 40,8 Monate). „Wenn wir Patientinnen mit HER2-positivem metastasierten Mammakarzinom von Beginn an optimal – also mit Pertuzumab in der Firstline-Therapie  – behandeln, bedeutet dies für die Frauen eine mögliche Überlebenszeitverlängerung, die wir aktuell mit keinem anderen Therapieregime erreichen können“, erläuterte Prof. Achim Rody, Lübeck. Der Nutzen war unabhängig vom Alter der Patientin, der (neo-)adjuvanten Vortherapie, insbesondere aber auch vom Hormonrezeptorstatus des Tumors. „Würden diese Patientinnen für die metastasierte Erkrankung zuerst endokrin behandelt und zusätzlich Trastuzumab erhalten, ging für sie die Option auf den Überlebensvorteil durch die doppelte Antikörperblockade nach derzeitigem Zulassungsstatus verloren“, so Rody. Sein Fazit: Das Pertuzumab-Regime ist auch bei Hormonrezeptor-positive Tumoren der Standard in der First Line.

Antikörper-Wirkstoff-Konjugat: überzeugend in der Zweitlinie

In der Second-line-Therapie für Patientinnen, die mit Trastuzumab und einem Taxan entweder in der metastasierten oder in der adjuvanten Situation vorbehandelt wurden, hat sich das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Trastuzumab-Emtansin (Kadcyla®) etabliert. In der Zulassungsstudie EMILIA überlebten die Patientinnen im Median 30,9 Monate und damit fast ein halbes Jahr länger als unter der Kombination Capecitabin plus Lapatinib – bei guter Verträglichkeit. „Unsere Erfahrungen mit Trastzumab Emtansin in der Klinik decken sich mit den positiven Studiendaten“, machte Prof. Andreas Schneeweiss, Heidelberg, den Stellenwert für den klinischen Alltag deutlich.

Dr. Beate Fessler
 
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