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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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20. November 2013

Maligner Aszites - Das vernachlässigte Symptom

Bisherige Therapien der krebsbedingten Bauchwassersucht beschränkten sich oft nur auf eine sehr kurzfristige Symptomlinderung. Eine Verbesserung der Behandlungssituation, die Betroffenen auch langfristig Erleichterung und Verbesserung ihrer Lebensqualität verspricht, gibt es seit 2009 mit einem neuen auf Antikörpern beruhenden Therapieansatz. Unter der Leitung des Berliner Eierstockkrebsspezialisten Dr. Jalid Sehouli entstand 2012 daher der bewegende Film "Dee Micky - Mein Weg gegen den malignen Aszites", der die Geschichte einer amerikanischen Patientin darstellt, die nach Berlin kommt, um sich an der Charité mit der Antikörpertherapie gegen ihren malignen Aszites behandeln zu lassen.

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"Der maligne Aszites ist allerdings kein Symptom, was sich nur auf Patientinnen mit Eierstockkrebs beschränkt. Ebenso können Patienten betroffen sein, die zum Beispiel an Magen- oder Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt sind", erklärt Prof. Sehouli. Deshalb wird der Film nun auch deutschlandweit sowie in Österreich und in der Schweiz Patientinnen und Patienten zur Verfügung gestellt, die auch aus anderen Krankheitsbildern wie zum Beispiel Bauchspeicheldrüsenkrebs heraus vom malignen Aszites betroffen sind. "Wir treten mit dem Film bewusst an die verschiedenen Selbsthilfegruppen heran und versuchen so allen Patienten eine Chance zu geben, sich über die neuen Therapiemöglichkeiten bei Bauchwasserkrebs zu informieren und unter Umständen auch mit ihren behandelnden Ärzten darüber ins Gespräch kommen", so Prof. Sehouli weiter.  

Betroffene mit einem malignen Aszites erfahren oft einen großen Leidensdruck. Große Schmerzen, Appetitlosigkeit, Atemnot, Übelkeit und Erbrechen sind die häufigen Folgen der krebsbedingten Bauchwassersucht. Außerdem sammelt sich unnatürlich viel Flüssigkeit im Bauchraum an, was die Lebensqualität zusätzlich einschränkt. Die bisherigen Therapiemöglichkeiten beschränkten sich zum Beispiel auf die Parazentese - das mechanische Ableiten der Flüssigkeit aus dem Bauchraum, auf die Diurese - die Steigerung der Harnausscheidung und die Chemotherapie. Jedoch bringen die klassischen Therapien den Patienten häufig nur eine sehr kurzfristige Erleichterung.

Seit 2009 gibt es jedoch einen neuen Therapieansatz, der Betroffenen auch eine längerfristige Linderung verspricht. "Es handelt sich um eine Therapie mit trifunktionalen Antikörpern, die direkt in den Tumorzellen ansetzt und diese zerstört. Die Therapie wurde in ausführlichen Studien getestet und verbessert nachweislich die Lebensqualität der Betroffenen, da die Neubildung des Aszites durch den Antikörper deutlich verringert wurde", erklärt Prof. Sehouli das Prinzip der neuen Therapie.
 
Der Film "Dee Micky - Mein Weg gegen den Malignen Aszites" kann bei der AVISOmed Verlagsgesellschaft auf beiliegendem Fax kostenfrei (zzgl Portokosten) bestellt werden.

Quelle: Stiftung Eierstockkrebs
 
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