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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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12. Mai 2016

Leuprorelinacetat beim hormonabhängigen Prostatakarzinom: Neudefiniertes Kastrationsniveau von unter 20 ng/dL – verzögerte Progression, verlängertes Überleben

Das Ziel der chirurgischen Kastration oder der Androgendeprivationstherapie (ADT) ist es, den Testosteronspiegel von Patienten mit Prostatakarzinom (PCa) unter das Kastrationsniveau zu senken. Eine neuere Untersuchung zeigt, dass die Einhaltung des laut aktueller EAU-Guideline empfohlenen Kastrationsniveaus von unter 20 ng/dL (0,7 nmol/L) im ersten Jahr der Therapie das Überleben der Patienten und die Sensitivität auf die ADT verlängert. In verschiedenen klinischen Studien konnte Eligard® (Leuprorelinacetat) zeigen, dass es bei der großen Mehrzahl der Patienten den Testosteronspiegel verlässlich auf Werte unter 20 ng/dL (0,7 nmol/L) senkt.
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In der Behandlung des hormonabhängigen Prostatakarzinoms gilt die ADT als das Mittel der Wahl (1).  Mittels chirurgischer Kastration wird durchschnittlich ein Testosteronwert von unter 15 ng/dL erreicht. Die aktuelle Leitlinie der European Association of Urology (EAU) empfiehlt daher als Zielwert der chemischen Kastration Testosteronspiegel von unter 20 ng/dL. Dieser Zielwert wird untermauert durch eine aktuelle Untersuchung von Klotz und Kollegen (2).  Diese konnte nachweisen, dass die Senkung des Testosteronspiegels auf unter 20 ng/dL (0,7 nmol/L) im ersten Jahr der Therapie mit einem signifikant verlängerten Überleben (cause specific survival, CSS) sowie anhaltender Sensitivität auf die ADT korreliert.

Testosteronspiegel unter 20 ng/dL im ersten Jahr der Therapie entscheidend

In die Auswertung wurden insgesamt 626 PCa-Patienten aus der PR-7-Studie einbezogen, die mit einem LHRH (luteinisierendes Hormon Releasing-Hormon)-Agonisten behandelt wurden. Die Analyse von Klotz et al. zeigt nun, dass Patienten, die im ersten Jahr der Therapie den Zielwert von unter 20 ng/dL erreichten, ein um 29% geringeres Risiko für die Progression zur Kastrationsresistenz hatten. Zudem war bei diesen Patienten das Risiko, an ihrer Erkrankung zu versterben, signifikant niedriger (p=0,024).

Bis zu 37,5% der Patienten, die mit LHRH (luteinisierendes Hormon Releasing-Hormon)-Agonisten behandelt werden, erreichen den Zielwert von unter 20 ng/dL nicht, so die Autoren. Sie empfehlen eine regelmäßige Messung des Testosteronwertes, insbesondere im ersten Jahr, jeweils vor der nächsten Injektion der ADT sowie – bei unzureichendem Ansprechen – einen Wechsel des Präparates in Erwägung zu ziehen.

 

Abb. 1: Klotz et al. konnten zeigen, dass bei Patienten, deren Testosteronspiegel unter 20 ng/dL lag, die Progression zur Entwicklung einer Kastrationsresistenz hinausgezögert wird (2).
Abb. 1: Klotz et al. konnten zeigen, dass bei Patienten, deren Testosteronspiegel unter 20 ng/dL lag, die Progression zur Entwicklung einer Kastrationsresistenz hinausgezögert wird (2).

Eligard® senkt beim Großteil der Patienten den Testosteronspiegel unter 20 ng/dL

Die Zulassungsstudien mit Eligard® haben gezeigt, dass es bei ca. 90% der Patienten den Testosteronspiegel verlässlich auf Werte unter 20 ng/dL senkt. Testosterondurchbrüche sind mit weniger als <1% sehr selten. Auch der PSA (Prostataspezifisches Antigen)-Wert konnte in den Studien mit Eligard® signifikant gesenkt werden. Die Behandlung war darüber hinaus gut verträglich. Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen waren milde bis moderate Hitzewallungen. In der praktischen Anwendung haben sich Wirksamkeit und Verträglichkeit von Eligard® ebenfalls umfassend bestätigt.
Astellas
Literatur:
(1) Mottet N et al. EAU Guidelines on Prostate Cancer update 2016, online publiziert unter: uroweb.org
(2) Klotz L et al. J Clin Oncol 2015;33:1151-6
 
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