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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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23. Januar 2017

Kurze Wartezeiten zwischen Untersuchung und Befund im Mammographie-Screening

94% der rund 2,9 Millionen untersuchten Frauen erhalten innerhalb von 7 Werktagen nach der Mammographie-Untersuchung den Befund. Ist eine ergänzende Untersuchung mit Ultraschall und Mammographie erforderlich, erhalten die Frauen in 92% der Fälle einen weiteren  Untersuchungstermin innerhalb einer Woche nach der Befundmitteilung.
"Die Wartezeiten zwischen Untersuchung, Ergebnis und erneutem Termin halten wir so gering, wie es die hohen Qualitätsanforderungen im Mammographie-Screening vorsehen", sagt Vanessa Kääb-Sanyal, Geschäftsstellenleiterin der Kooperationsgemeinschaft Mammographie. Das Besondere an dieser Brustkrebsfrüherkennung ist die voneinander getrennte Begutachtung der Röntgenbilder von mindestens zwei Ärzten. "Eine Frau im Mammographie-Screening erhält damit automatisch eine ärztliche Zweitmeinung – in mehreren Fällen sogar eine Drittmeinung", betont Kääb-Sanyal. Denn schon, wenn nur einer der beiden Ärzte eine  Auffälligkeit im Brustgewebe feststellt, wird ein dritter Arzt hinzugezogen. Erst dann wird entschieden, ob die Auffälligkeiten weiter abgeklärt werden müssen oder diese als gutartig eingestuft werden können.

"Dadurch stellen wir sicher, dass Frauen nur in einem medizinisch begründeten Verdacht auf Brustkrebs zu einer weiteren Untersuchung eingeladen werden", betont Kääb-Sanyal. Jedem begründeten Verdacht muss nachgegangen werden, Ärzte stellen zu diesem Zeitpunkt aber  keine Brustkrebsdiagnose. Doch machen Frauen sich Sorgen, wenn sie eine Einladung zu einem weiteren Untersuchungstermin bekommen. Deshalb werden die Wartezeiten zwischen Untersuchung, Befundmitteilung und erneuter Untersuchung so kurz wie möglich gehalten.

Rund 130.000 Frauen, erhielten 2014 einen erneuten Untersuchungstermin. Für wiederholt am Screening teilnehmende Frauen entspricht dies einem Anteil von 3%. Bei 33.000 Frauen (1,1%) konnte der Anfangsverdacht durch ergänzende bildgebende Untersuchungen wie Ultraschall nicht ausgeräumt werden. Ihnen wurde eine minimal-invasive Biopsie empfohlen. Dabei wird Brustgewebe entnommen und mikroskopisch untersucht. Erst durch diese Untersuchung wird festgestellt, ob es sich um Brustkrebs handelt und der Frau eine Krebs-Diagnose mitgeteilt wird. Bei knapp 17.000 Frauen war das 2014 der Fall. Das sind 6 von 1.000 untersuchten Frauen.
Kooperationsgemeinschaft Mammographie
 
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