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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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08. Juni 2012

Krebstherapie mittels Angiogenesehemmung: Oberstes Therapieziel ist die Lebensqualität

Maßgeblich ermöglicht werden Fortschritte in der Behandlung von Krebspatienten durch die Entwicklung neuer, zielgerichteter Medikamente, wie zum Beispiel Bevacizumab (Avastin®). Der Angiogenesehemmer, der sich gezielt gegen das Wachstum des Tumors richtet, hat die onkologische Therapielandschaft in den vergangenen Jahren wie kaum ein anderes Medikament verändert.

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Entscheidend für den Patienten ist, die verbleibende Zeit genießen zu können, so PD Dr. Sherko Kümmel, Essen. Denn in der Zeit, in der der Krebs nicht fortschreitet, können sie weiterhin aktiv am Leben teilnehmen. „Die Zeit ohne ein Fortschreiten der Erkrankung ist für viele Patienten – sowohl physisch als auch psychisch – eine weitestgehend beschwerdefreie Zeit“, so Kümmel. Sie genießen die wertvolle verbleibende Zeit mit der Familie und Freunden – trotz Krebs ist ihnen ein nahezu unbeschwertes Leben möglich.

Auch und gerade in der palliativen Situation ist der Erhalt der Lebensqualität der Patienten das oberste Therapieziel. Welche Behandlung dabei für den einzelnen Patienten gewählt wird, hängt von zahlreichen Parametern ab, erläuterte Kümmel. Neben dem Krankheitsverlauf und den Vortherapien spielen immer auch der Allgemeinzustand und der Patientenwunsch eine Rolle. Die Behandlung soll den Patienten einen hohen Nutzen bringen, sie jedoch zugleich möglichst wenig durch Nebenwirkungen belasten. Durch die Entwicklung neuer zielgerichteter Therapien konnten in der Behandlung onkologischer Erkrankungen relevante Fortschritte erzielt werden.

Einen maßgeblichen Beitrag dazu leistet der Angiogenesehemmer Bevacizumab. Dieser Antikörper, der gezielt die Neubildung von Blutgefäßen hemmt, wurde in Europa erstmals 2005 für die Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Darmkrebs zugelassen. „Diese Zulassung war in vielerlei Hinsicht wegbereitend“, so Prof. Ralf Hofheinz, Mannheim. „Mit Bevacizumab wurde nicht nur ein Medikament, sondern vor allem ein innovatives Therapieprinzip – die gezielte Inhibition der Tumorangiogenese – entwickelt.“ Mittlerweile ist der Antikörper in fünf Indikationen zugelassen, bei fortgeschrittenem Darmkrebs sowie fortgeschrittenem Brust-, Lungen-, Nieren- und Eierstockkarzinom. „Gerade in schwierigen Therapiesituationen, das heißt im fortgeschrittenen Krankheitsstadium – hat Bevacizumab als effektives und gut verträgliches Medikament die Therapie maßgeblich zum Nutzen der Patienten beeinflusst“, so Hofheinz.

 
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