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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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18. Mai 2012

Krebsstammzellen als Schlüssel für individuelle Tumortherapie

Mit insgesamt 3,1 Millionen Euro für zunächst fünf Jahre fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Nachwuchsgruppe „Biomarker für die individualisierte Radioonkologie“ am „OncoRay – gemeinsames Zentrum für Strahlenforschung in der Onkologie“, das die Medizinische Fakultät sowie das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden mit dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HDZR) initiiert haben.
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Die Förderung der Nachwuchsgruppe durch das BMBF unterstreicht die großen Erwartungen, welche die öffentliche Hand in die ehrgeizige Forschungsplattform OncoRay setzt. Die Nachwuchsgruppe hat ihre Arbeit zunächst im bisherigen OncoRay-Forschungsgebäude aufgenommen – doch der Platzbedarf wird steigen. Das Richtfest für das neue Forschungsgebäude am 15. Mai ist ein wesentlicher Schritt zur Lösung dieses auch für weitere OncoRay-Gruppen bestehenden Raumproblems.

Der neue Gebäudekomplex und die technische Infrastruktur mit Gesamtkosten von über 160 Millionen Euro werden vor allem durch die Europäische Union, Bund und Freistaat Sachsen im Rahmen der Landesexzellenzinitiative sowie den Trägern des OncoRay finanziert. Kernstück des Neubaus ist eine Protonentherapieanlage.

Die von der 38-jährigen Professorin Anna Dubrovska geleitete Nachwuchsgruppe „Biomarker für die individualisierte Radioonkologie“ wird nach Abschluss der Bauarbeiten Anfang 2014 in das neue Forschungsgebäude einziehen. Hier steht ihr und weiteren Forschungsteams dann eine optimale Infrastruktur für ihre wissenschaftliche Arbeit zur Verfügung.

Die Ziele von Prof. Dubrovska sind ehrgeizig: Sie will spezifische biologische Marker auf molekularer Ebene finden, um Krebsstammzellen treffsicher und eindeutig identifizieren zu können. „Diese besonderen Zellen kommen in Tumoren vor und haben typische Stammzelleigenschaften – wie beispielsweise Selbsterneuerung und Differenzierungspotenzial“, erklärt die Genetikerin. „Nach unseren Erkenntnissen sind sie gegenüber verschiedenen Therapien sehr widerstandsfähig und könnten für das Tumorwachstum maßgeblich verantwortlich sein.“

Anna Dubrovska studierte Genetik in Kiew (Ukraine), promovierte dort und setzte dann ihre wissenschaftliche Arbeit an renommierten Instituten in Schweden und den USA fort. Die Ergebnisse der Forschungs-Nachwuchsgruppe sollen die Basis zur Entwicklung von Medikamenten bilden, mit denen sich ganz gezielt und in Kombination mit anderen onkologischen Therapien diese Krebsstammzellen abtöten lassen. Die Tumorstammzell-spezifischen Biomarker sollen perspektivisch auch eine Voraussage zulassen, wie jeweilige Tumoren auf eine Strahlentherapie und innovative Medikamente ansprechen. Damit würden die Biomarker auch zu individuell auf den einzelnen Patienten zugeschnittenen Behandlungsstrategien beitragen.
Quelle: Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
 
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