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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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02. Juni 2014

Kopf-Hals-Karzinome: Forschungspreis für Arbeit zur Immunmodulation

Für seine "herausragende wissenschaftliche Arbeit" hat PD Dr. Patrick Schuler, Arzt an der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am Universitätsklinikum Ulm, den mit 25.000 Euro dotierten Förderpreis der Stiftung Tumorforschung Kopf-Hals erhalten. Sein Forschungsprojekt trägt den Titel "Modulation der Ektonukleotidasen-Aktivität auf Exosomen in Patienten mit Kopf-Hals-Karzinomen". Dabei wird untersucht, wie durch die Beeinflussung des Immunsystems die Prognose bei Tumorpatienten verbessert werden kann.

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Das Immunsystem von Tumorpatienten ist in seiner Funktion dauerhaft geschwächt und begünstigt daher wesentlich das Wachstum von bösartigen Kopf-Hals-Tumoren. Die Tumorzellen werden vom Immunsystem entweder nicht erkannt oder können nicht adäquat vernichtet werden. Exosomen bzw. Zellvesikel, die für den Transport vieler Stoffe in der Zelle verantwortlich sind, werden von körpereigenen Zellen abgesondert und unterdrücken durch die Produktion von Adenosin das menschliche Immunsystem. Im Blut von Tumorpatienten ist die Anzahl der Exosomen besonders hoch, was zu einer reduzierten Immunabwehr führt.

"Dies ist eine Anschubfinanzierung, um anschließend weitere Drittmittel einwerben zu können", sagte Richard Patzke, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Tumorforschung Kopf-Hals im Rahmen einer Kuratoriumssitzung, die in Mainz stattfand. Dort wurde der Förderpreis am 12. Mai auch übergeben.

Deutschlandweit erkranken von 100.000 Menschen jedes Jahr 16 Menschen neu an einem Tumor im Kopf-Hals-Bereich. Diese besondere Form einer Krebserkrankung ist weltweit gesehen die fünfthäufigste. Nicht einmal 50 % der Erkrankten überleben fünf Jahre nach der Diagnose.

Die Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am Universitätsklinikum Ulm bietet das komplette diagnostische Spektrum sowie eine ganzheitliche konservative und auch operative Behandlung an. Schwerpunkte der Klinik liegen in der Tumortherapie als Teil des "Integrativen Tumorzentrums von Universität und Medizinischer Fakultät" (CCCU), der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie (z. B. von Nase und Ohr), der Nasennebenhöhlen- und der Schädelbasischirurgie sowie der mikroskopischen Ohrchirurgie inkl. Hörimplantaten bei angeborener oder erworbener Schwerhörigkeit. Die jeweils erforderliche Diagnostik erfolgt in einer der vielen spezialisierten Sprechstunden oder Spezialabteilungen. Beispielhaft hierfür steht die "Sektion für Phoniatrie und Pädaudiologie."

Quelle: Universitätsklinikum Ulm
 
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