Sonntag, 20. August 2017
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Fachgesellschaften
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
Fachinformation
 
Anzeige:
 
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
19. Februar 2015

Kassen fordern neuen Test zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs

Die Krankenkassen wollen die Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs neu ausrichten. Nach ihrem Willen soll der neue HPV-Test (Humane Papillomaviren-Test) die bisherige Methode ablösen und auch von den Kassen bezahlt werden. Zudem sollen die Kassen Frauen aktiv zur Vorsorge einladen und es nicht mehr deren Eigeninitiative überlassen, sagte der Vorsitzende der Ersatzkasse Barmer GEK, Christoph Straub, am Donnerstag in Berlin.

Humane Papillomaviren gelten als wichtigster Risikofaktor für den Gebärmutterhalskrebs. Jährlich erkranken in Deutschland den Angaben zufolge rund 5.000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, etwa 1.600 sterben daran - eine im weltweiten Vergleich sehr niedrige Rate.

Zwischen Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) und Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) gibt es Meinungsverschiedenheiten über die richtige Methode. Die Kassen bevorzugen den HPV-Test für Frauen zwischen 30 und 60. Dieser erkenne bösartige Zellveränderungen früher und gebe länger Sicherheit über das Risiko. Die Ärzte hingegen bestehen laut Barmer darauf, dass der seit Jahrzehnten gängige konventionelle Test (Pap-Abstrich) grundsätzlich immer angewandt wird. Dafür sollen die Frauen alle zwei Jahre in die Praxis kommen. Der HPV-Test solle lediglich eine zusätzliche Option sein, erläuterte Straub.

Das Thema Gebärmutterhalskrebs ist Schwerpunkt des am Donnerstag von der Barmer GEK vorgestellten Arztreports 2015. HPV-Test und die seit 2006 verfügbare HP-Impfung bildeten ein Gesamtkonzept, das Frauen besser schützen würde, sagte Straub. Empfohlen werde die Impfung von der Ständigen Impfkommission derzeit für Mädchen zwischen neun und 14 Jahren, bis 17 Jahre sollten die Impfungen spätestens nachgeholt werden.

KBV-Vorstandschef Andreas Gassen hielt dem entgegen, die KBV befinde sich in konstruktiven Beratungen mit dem GKV-Spitzenverband. "Viele Fragen sind derzeit noch offen und müssen noch beraten werden. Im Übrigen ist festzustellen, dass das bestehende Früherkennungsprogramm hoch effektiv ist." Derzeit habe der Gebärmutterhalskrebs nur noch einen Anteil von 2,1% an allen Krebsneuerkrankungen bei Frauen.

 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!



Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
CML
CUP
NET
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
AGB
Fakten über Krebs
 
ASCO 2017