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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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24. März 2014

Immuntherapeutikum Talimogen Laherparepvec reduziert Melanomgröße in retrospektiver Phase-III-Analyse

Amgen gab heute die Ergebnisse einer vorab definierten retrospektiven Analyse an Patienten mit metastasiertem Melanom bekannt: unter Talimogen Laherparepvec wurden sowohl die injizierten Tumore kleiner als auch die nicht injizierten Tumore, die bereits in anderen Körperteilen Metastasen gebildet hatten. In der Analyse wurde das Tumoransprechen aus einer Phase III-Studie erfasst, in der Talimogen Laherparepvec bei Patienten mit injizierbaren, nicht exzidierten Melanomen im Stadium IIIb, IIIc und IV im Vergleich zu Granulozyten-Makrophagen-kolonie-stimulierendem Faktor (GM-CSF) untersucht wurde. Die vollständigen Ergebnisse wurden kürzlich im Rahmen einer Vortragssitzung beim 67. jährlichen Krebs-Symposium der Society of Surgical Oncology (SSO) in Phönix vorgestellt.

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Talimogen Laherparepvec ist ein experimentelles onkologisches Immuntherapeutikum, das so konzipiert wurde, dass es sich selektiv im Tumorgewebe repliziert und eine systemische, gegen den Tumor gerichtete Immunantwort auslöst. Von den 295 mit Talimogen Laherparepvec behandelten Patienten wurden fast 4.000 Tumorläsionen für diese Analyse ausgewertet. In die Hälfte dieser Läsionen wurde mindestens einmal Talimogen Laherparepvec injiziert, wohingegen der Rest unbehandelt blieb, darunter auch einige viszerale Tumorläsionen (Tumore im Bereich solider Organe, z. B. Lunge oder Leber). Die Ergebnisse zeigten bei 64% der injizierten Tumore eine Reduktion der Tumorgröße um 50% oder mehr. Darüber hinaus verkleinerten sich auch ein Drittel der nicht injizierten nicht-viszeralen Tumore sowie 15% der viszeralen Tumore um mindestens 50%. Im Verlauf dieser Studie wurden 35 chirurgische Eingriffe in Zusammenhang mit den Melanomen durchgeführt und in 30% konnten die Residualtumore erfolgreich und vollständig entfernt werden.

Die in der Phase-III-Studie am häufigsten beobachteten unerwünschten Ereignisse waren Müdigkeit, Schüttelfrost und Fieber. Zu den häufigsten schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen gehörten unter anderem ein Fortschreiten der Erkrankung in beiden Gruppen sowie Zellulitis und Fieber in der Talimogen Laherparepvec-Gruppe. Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse traten bei 26% der Patienten unter Talimogen Laherparepvec und bei 13% der GM-CSF-Patienten auf. Durch das Immunsystem vermittelte Ereignisse wurden selten gemeldet.

"Diese Daten ergänzen unsere wissenschaftliche Datenbasis, mit der die Lokal- und Fernwirkung von Talimogen Laherparepvec und seine potentielle Fähigkeit, eine systemische Immunantwort gegen den Tumor zu stimulieren, untermauert werden", sagte Sean E. Harper, M.D., Executive Vice President von Forschung & Entwicklung bei Amgen. "Melanome bleiben eine gefährliche und schwer zu behandelnde Erkrankung, Talimogen Laherparepvec zeigt jedoch weiterhin ermutigende Ergebnisse in diesem Umfeld."

Talimogen Laherparepvec ist ein experimentelles onkolytisches Immuntherapeutikum, das so konzipiert wurde, dass es sich selektiv im Tumorgewebe repliziert und eine systemische, gegen den Tumor gerichtete Immunantwort auslöst. Talimogen Laherparepvec wird direkt in das Tumorgewebe injiziert und soll sich vorzugsweise in den Tumorzellen replizieren, wo es zum lytischen Zelltod und der Freisetzung verschiedener, aus dem Tumor stammender Antigene führt. Talimogen Laherparepvec ist außerdem so modifiziert worden, dass es den Granulozyten- Makrophagen-kolonie-stimulierenden Faktor (GM-CSF) exprimiert, einen Wachstumsfaktor für weiße Blutkörperchen, der die Aktivierung des Immunsystems unterstützen kann. Das Ziel dieser Kombination von Wirkungen ist die Auslösung einer systemischen antitumoralen Immunantwort, die sich gegen Tumorzellen im ganzen Körper richtet.

Quelle: Amgen
 
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