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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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16. November 2016

Immun-Onkologie bietet neue Optionen beim Hodgkin-Lymphom

Die "Behandlungslandschaft" beim klassischen Hodgkin-Lymphom entwickelt sich stetig weiter: Im Oktober hat Nivolumab als erster PD-1-Inhibitor eine positive CHMP-Empfehlung für die Zulassung zur Behandlung des rezidivierenden oder refraktären klassischen Hodgkin-Lymphoms (cHL) bei Erwachsenen nach autologer Stammzelltransplantation und Behandlung mit Brentuximab Vedutin erhalten. Wird die Zulassung erteilt, könnte die Immun-Onkologie bald auch in der Therapie des cHL Fuß fassen.
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Nivolumab ist ein humaner monoklonaler Antikörper, der spezifisch an den Programmed-Death-1 (PD-1)-Rezeptor auf aktivierten T-Zellen bindet. Die Blockade dieses Rezeptors durch Nivolumab verhindert, dass die Immunabwehr unterdrückt wird. Bisher ist Nivolumab in Europa zugelassen in Monotherapie zur Behandlung des fortgeschrittenen Melanoms (seit 2015), des fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (seit 2015) und des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms nach Vortherapie (seit April 2016). Im Mai 2016 folgte die Zulassung in Kombination mit dem Checkpoint-Modifier Ipilimumab zur Behandlung des fortgeschrittenen Melanoms. Seit Oktober 2015 ist Nivolumab unter dem einheitlichen Handelsnamen Opdivo® verfügbar.

Auf dem 10. International Symposium on Hodgkin Lymphoma (ISHL10) in Köln erkundeten drei Referenten im Rahmen eines Satellitensymposiums der Bristol-Myers Squibb GmbH den möglichen zukünftigen Stellenwert von Nivolumab in der "Therapielandschaft" des cHL. Prof. Dr. Andreas Mackensen, Direktor der Medizinischen Klinik V am Universitätsklinikum Erlangen, analysierte, weshalb immunonkologische Ansätze bei hämatologischen Malignomen überhaupt sinnvoll sind und stellte fest, dass die Begründung für den Einsatz von immunonkologischen Wirkstoffen "klar" sei.

Prof. Dr. Andreas Engert, Klinik I für Innere Medizin, Universitätsklinikum Köln, leitete aus den Nebenwirkungen der etablierten Lymphomtherapie die Notwendigkeit neuer Therapieoptionen ab. Dabei setzte er auf die Kombination von Chemo- und Radiotherapie mit weniger toxischen Substanzen wie z.B. Immuntherapeutika.

Mehrere Phase II-Studien haben gezeigt, dass sich mit Immuntherapeutika wie Nivolumab eine wirksame und sichere Bereicherung der Therapie des cHL eröffnet, wie Prof. Dr. Michele Fanale, MD Anderson Cancer Center, University of Texas, Houston, darlegte. Dies betrifft die First line-Therapie ebenso wie das rezidivierende cHL. "Auch Patienten, die wiederholt mit Immuntherapien behandelt wurden, haben das Potenzial für ein erneutes Ansprechen", unterstrich sie.

Barbara Voll-Peters
"Evolving Therapy in the HL Treatment Landscape" Lunch Symposium der Bristol-Myers Squibb GmbH anlässlich des ISHL 10. Köln, 24.10.2016.
 
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