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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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30. August 2012

Im Mittelpunkt steht immer der Mensch: Palliativmedizin-Kongress im September in Berlin

Unheilbar kranke Menschen benötigen eine ganz besondere Zuwendung. Oft belasten Angst und Schmerz sowie soziale und psychische Probleme diese Patienten. Wie den Betroffenen und ihren Angehörigen noch besser geholfen werden kann, das diskutieren rund 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer anlässlich des 9. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) vom 12. bis 15. September 2012 im Berliner Congress Centrum (bcc). Ein Schwerpunktthema wird die sogenannte „Early Integration“ sein, die multiprofessionelle und interdisziplinäre Verknüpfung von Behandlungsansätzen, die sich einerseits noch gegen die Krankheit richten, andererseits aber der Symptomlinderung besondere Bedeutung beimessen.

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Unheilbar kranke Menschen psychosozial zu unterstützen und ihre körperlichen Beschwerden zu lindern – das ist Aufgabe der Palliativversorgung. Sie legt sich wie ein schützender Mantel – lateinisch „pallium“ – um Schwerstkranke und Sterbende.
 
Dem Konzept „Early Integration“ wird während des 9. Kongresses der DGP eine hohe wissenschaftliche und klinische Bedeutung beigemessen. „Lange Zeit hatte die Palliativmedizin vornehmlich Patienten in der Zeit unmittelbar vor ihrem Lebensende im Blick – wenn sie als ‚austherapiert‘ galten“, sagt Professor Dr. Christof Müller-Busch, emeritierter Leitender Arzt der Abteilung für Anästhesiologie, Schmerztherapie und Palliativmedizin am Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe in Berlin und einer der drei Kongresspräsidenten. „‚Early Integration‘ spiegelt die äußerst dynamische Entwicklung in der Palliativmedizin der letzten Jahre wider und ist gleichzeitig für die alltägliche Betreuung und Begleitung von Patienten und ihren Angehörigen bedeutsam. Heute ist es internationaler Standard, dass die Palliativmedizin bereits dann angewandt wird, wenn Patienten mit metastasierten Tumoren und anderer Symptomatik noch kurativ behandelt werden.“ Fachleute kümmern sich dabei um Symptome wie Atemnot und Angst, Schmerz und Unruhe sowie um soziale und psychische Probleme. „Kombiniert mit einer spirituellen Begleitung tragen diese Maßnahmen zu einer wesentlichen Verbesserung der Lebensqualität bei“, so Müller-Busch.
 
Darüber hinaus betonen die Kongresspräsidenten Martina Kern vom Zentrum für Palliativmedizin am Malteser Krankenhaus Bonn und Prof. Dr. Michael Ewers von der Charité Berlin, dass es auch Patientengruppen gibt, deren Behandlung und Betreuung aufgrund ihrer Lebensumstände nicht in bewährter Form ablaufen kann. Menschen, die von Wohnungslosigkeit, Haft oder geistiger Behinderung betroffen sind, stellen dabei spezielle Herausforderungen. „Im Rahmen des Kongresses werden wir die Möglichkeiten und Grenzen ihrer palliativen Versorgung ausloten“, so Ewers. „Diese schwächsten Patientengruppen zeigen uns, wie wichtig Fachveranstaltungen wie der Kongress für Palliativmedizin sind.“
 
Diese Meinung teilt auch Professor Dr. Friedemann Nauck, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin: „Um mit uns einer ambulanten wie stationären sowie spezialisierten und allgemeinen Palliativversorgung zukünftig noch einen Schritt näher zu kommen, laden wir alle Interessierten herzlich vom 12. bis zum 15. September 2012 nach Berlin ein.“
Weitere Informationen zur Palliativmedizin und zum 9. DGP-Kongress gibt es unter www.palliativmedizin.de.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. (DGP)
 
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