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JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
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17. Mai 2016

ITP: Romiplostim reduzierte die Rate von Blutungsereignissen bei Kindern um mehr als 30%

Die Ergebnisse einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Phase 3-Studie mit Romiplostim (Nplate®) bei Kindern mit symptomatischer immun-(idiopathischer) thrombozytopenischer Purpura (ITP) wurden in Lancet veröffentlicht (1). Die Studie zeigte, dass 52% der Patienten unter Romiplostim ein dauerhaftes Thrombozytenansprechen erreichten, verglichen mit 10% der Patienten im Placebo-Arm (p=0,002, OR=9,1, 95% KI: 1,9-43,2).
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Die Studie belegte, dass mit Romiplostim behandelte Kinder höhere Raten von Gesamtthrombozytenansprechen erlangten. Patienten, die auf Romiplostim ansprachen, wiesen konsistent erhöhte Thrombozytenzahlen auf. Die Befunde zeigen, dass Romiplostim, das gegenwärtig für die Behandlung erwachsener Patienten mit chronischer ITP zugelassen ist, eine mögliche therapeutische Option für Kinder mit symptomatischer ITP mit einer Dauer von 6 oder mehr Monaten ist. Die am häufigsten berichteten unerwünschten Ereignisse (UE) schlossen Hämatome, Nasenbluten, Kopfschmerzen und Infektionen der oberen Atemwege ein. Das gesamte Sicherheitsprofil, das im Romiplostim-Arm beobachtet wurde, ähnelte dem bekannten Sicherheitsprofil von Romiplostim.
 
„Romiplostim unterstützt das Knochenmark dabei, mehr Thrombozyten zu bilden, womit blauen Flecken und Blutungsereignissen vorgebeugt wird. Das ist wichtig für Kinder in dieser Situation. Die Daten fördern das Verständnis, wie Romiplostim eine Rolle dabei spielen könnte, Kindern beim Management dieser Erkrankung zu helfen“, so Dr. med. Stefan Kropff, Medizinischer Direktor bei Amgen Deutschland. „Wir werden mit den Zulassungsbehörden bezüglich einer Zulassung von Romiplostim für pädiatrische Patienten zusammenarbeiten.“
 
Die Behandlungsziele für Kinder mit ITP sind eine Thrombozytenzahl, die eine angemessene Blutungskontrolle gewährleistet (2), eine Verbesserung der Symptome und eine Steigerung der Thrombozytenzahl (2,3).
 
ITP ist eine seltene, schwerwiegende Autoimmunerkrankung, die auch als Thrombozytopenie bekannt und durch eine eingeschränkte Thrombozyten-Produktion gekennzeichnet ist (3,4). Im deutschsprachigen Raum beträgt die Inzidenz bei Kindern und Jugendlichen ca. 0,3 pro 10.000/Jahr (5), in den USA wird eine Inzidenz von 5 Fällen pro 1.000 pro Jahr geschätzt (6).
Amgen
Literatur:
(1) Tarantino MD et al. Romiplostim in children with immune thrombocytopenia: a phase 3, randomised, double-blind, placebo-controlled study. Lancet 2016; pii: S0140-6736(16)00279-8. doi: 10.1016/S0140-6736(16)00279-8 [Epub ahead of print].
(2) US National Institutes of Health. Immune Thrombocytopenia.
Verfügbar unter: http://www.nhlbi.nih.gov/book/export/html/4917. Letzter Zugriff: 22.04.2016.
(3) Patient. Trusted medical information and support. Immune Thrombocytopenia.
Verfügbar unter: http://patient.info/health/immune-thrombocytopenia-leaflet. Letzter Zugriff: 22.04.2016.
(4) Cines DB et al. Immune thrombocytopenic purpura. N Engl J Med. 2002; 346:995-1008.
(5) Onkopedia Leitlinien. Immunthrombozytopenie (ITP).
Verfügbar unter: https://www.onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/immunthrombozytopenie-itp/@@view/html/index.html. Letzter Zugriff: 22.04.2016.
(6) Platelet Disorder Support Association. About ITP.
Verfügbar unter: http://www.pdsa.org/about-itp.html. Letzter Zugriff: 22.04.2016.
 
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