Montag, 23. Juli 2018
Benutzername
Passwort
Registrieren
Passwort vergessen?

Home
e-journal
Der Aktuelle Fall
CME online
News
Gesundheitspolitik
Therapiealgorithmen
Videos
Veranstaltungen
Broschüren
Zentren
Kasuistiken


Suche
Archiv
Buchbestellung
Newsletter
Probe-Abo
Impressum


journalmed.de


Anzeige:
 
 
Anzeige:
Fachinformation
 

JOURNAL ONKOLOGIE – NEWS
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!
08. Juni 2018

IMPACT-Studie: Zielgerichtete Therapie bei refraktären soliden Tumoren

Die IMPACT-Studie untersuchte den Einfluss von zielgerichteten Therapien sowie das Langzeit-Follow-up von Patienten mit refraktären Krebserkrankungen auf Grundlage von Phase-I-Studien. Hierbei wurden Patienten unter einer auf ihr molekulares Profil abgestimmten zielgerichteten Therapie (MTT) und Patienten mit nicht-abgestimmter zielgerichteter Therapie (NMT) verglichen. Mit einer abgestimmten zielgerichteten Therapie mit RET- und MEK/RAF-Inhibitoren war das Outcome überlegen: 10,4% der Patienten der MTT-Gruppe waren nach 38 Monaten noch am Leben vs. 4% in der NMT-Gruppe. Das Gesamtüberleben (OS) erreichte in der MTT-Gruppe nach 38 Monaten ein Plateau. Molekulare Alterationen im PI3K-Signalweg waren im Vergleich zu anderen Alterationen prädiktiv für ein kürzeres OS.
Anzeige:
Fachinformation
 
Von 3.743 Patienten, die getestet wurden, hatten 1.307 ≥ 1 Alteration und erhielten eine Therapie (MTT: 711, NMT: 596): Das medianes Alter lag bei 57 Jahren, etwa 39% waren Männer. Die mediane Anzahl von vorangegangen Therapien lag bei 4. Die häufigsten Tumoren in der Studie waren gastrointestinale (24,2%), gynäkologische (19,4%), Brust (13,5%), Melanom (11,9%) und Lunge (8,7%).

Zielgerichtete Therapien gegen MEK/RAF- und RET-Signalwege korrelierten mit höheren Raten kompletter Remission/partieller Remission/stabiler Erkrankung ≥ 6 Monate, progressionsfreiem Überleben und OS im Vergleich zu anderen zielgerichteten Signalwegen, wie z.B. PI3K-Signalweg, Tyrosinkinase-Signalwege, Hormongesteuerte-Signalwege u.v.m. (alle p-Werte < 0,001). Ein Plateau im OS wurde nach 38 Monaten erreicht: 74 von 711 Patienten (10,4%) bei MTT (max. 10,7 Jahre) vs. 24 von 596 Patienten (4%) in der NMT-Gruppe (max. 6 Jahre) waren am Leben (p < 0,0001).

Prognostische Faktoren

In der MTT-Gruppe waren folgende Faktoren ausschlaggebend für ein längeres PFS: Keine Alteration im PI3K-Signalweg (p<0,001), keine Lebermetastasen (p<0,001), ECOG-Performance-Status (PS) < 2 (p=0,006), normale LDH- (p<0,001) und Albumin-Werte (p=0,01) sowie keine Monotherapie (p=0,02). Faktoren, die ein längeres OS vorhersagten, waren: Keine Alteration im PI3K-Signalweg (p<0,001), keine Lebermetastasen (p<0,001), PS <2 (p<0,001), normales LDH (p<0,001) und Albumin (p=0,001) sowie normale PLT-Werte (p=0,03).

Übers. v. jp
ASCO 2018
Literatur:
Tsimberidou AM et al. ASCO 04.06.2018, Abstract LBA2553
 
Zurück
Zurück
E-Mail
Email
Drucken
Drucken
Zum Bewerten bitte anmelden!



Anzeige:
 
 
Anzeige:
 
 
 
 
Themen
NET
CML
CUP
Nutzen Sie auch die Inhalte von journalmed.de, um sich zu Informieren.
Mediadaten
Fachgesellschaften
Hilfe
Copyright © 2014 rs media GmbH. All rights reserved.
Kontakt
Datenschutz
Betroffenenrechte
AGB
Fakten über Krebs
 
EHA 2018